James Sallis

Sallis James Sallis (Foto: Copyright © Hammett Krimibuchhandlung / Peter Sowade, Berlin 2008)

James Sallis wurde 1944 in Arkansas geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Er studierte Literaturwissenschaften in New Orleans und arbeitete anschließend als Lektor und Drehbuchautor. Er übersetzte Raymond Queneau und Puschkin ins Englische und veröffentlichte eine Biografie von Chester Himes. Bekannt wurde er mit seiner Romanreihe um den schwarzen Privatdetektiv Lew Griffin. Seine Kriminalromane wurden mehrfach für Literaturpreise nominiert, u.a. für den Edgar, den Shamus und den Gold Dagger Award. 2008 wurde James Sallis für seinen Roman "Driver" mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Er lebt in Phoenix, Arizona.

Selbstdarstellung "James Sallis: Man of Letters" in englischer Sprache.

Name: Sallis, James
Lebt in: Phoenix, Arizona
Nation: USA
Lebensdaten: * 21.12.1944
Links: The James Sallis Web Pages

"Leben, hat mal jemand gesagt, ist das, was passiert, während wir darauf warten, dass andere Dinge passieren, die nie eintreten."
(James Sallis: Dunkle Schuld, S. 13)

Die Lew-Griffin-Reihe

  • The Long-Legged-Fly
    1992
    Die langbeinige Fliege (Dumont Verlag: Köln 2000)
  • Moth
    1997
    Nachtfalter (Dumont 2000)
  • Black Hornet
    1994
    Noch nicht auf Deutsch erschienen.
  • Eye of the Cricket
    1994
    Noch nicht auf Deutsch erschienen.
  • Blue Bottle
    1998
    Noch nicht auf Deutsch erschienen.
  • Ghost of a Flea.
    2001
    Noch nicht auf Deutsch erschienen.

Die Turner-Trilogie

  • Cypress Grove
    2003
    Dunkle Schuld (Heyne Verlag: München 2008)
  • Cripple Creek
    2006
    Dunkle Vergeltung (Heyne 2010)
  • Salt River
    2007
    Dunkles Verhängnis (Heyne 2011.)

  • What You Have Left
    2009
    Sammelband mit den 3 Bänden der Turner-Trilogie. In dieser Form noch nicht auf Deutsch erschienen.

Kriminalerzählungen (Auswahl)

  • Vocalities
    1998
    Abgesänge. (In: John Harvey: Blue Lightning. Unionsverlag: Zürich 2000. S. 131-136)

Andere Romane und Erzählbände

  • Death Will Have Your Eye
    1997
    Deine Augen hat der Tod (Dumont 1999)
  • A City Equal to My Desire (Stories)
    2004
    Noch nicht auf Deutsch erschienen.
  • Drive
    2005
    Driver (Liebeskind Verlag: München 2007)
  • Potato Tree
    2007

    Noch nicht auf Deutsch erschienen.
  • The Killer Is Dying
    2011
    Noch nicht erschienen. (Vom US-Verlag Walker & Company angekündigt für August 2011.)
    Der Killer stirbt (Liebeskind 2011)*

Sachbücher zur Kriminalliteratur

  • Difficult Lives: Jim Thompson – David Goodis – Chester Himes
    1993

    Noch nicht auf Deutsch erschienen.
  • Gently into the Land of the Meateaters
    2000
    Noch nicht auf Deutsch erschienen.
  • Chester Himes: A Life
    2001
    Noch nicht auf Deutsch erschienen.

Sekundärliteratur zu James Sallis:

  • Martin Compart: Queneau in den Mean Streets
    1999
    (In: James Sallis, Deine Augen hat der Tod. Dumont: Köln 1999. Nachwort, S. 170-176.)
  • Jack O'Connell: Introduction to A City Equal to My Desire
    2004

Anmerkungen:

  • * In seltenen Fällen kommt es vor, das Romane und Erzählungen nicht im englischsprachigen Original oder im Ursprungsland zuerst in Buchform erscheinen, sondern z.B. in der Sprache, in der der Autor am erfolgreichsten ist.
  • Wem die Bücher von James Sallis gefallen, dem empfehlen wir u.a. auch folgende Krimiautoren zur weiteren Lektüre: Pete Dexter, Walter Mosley, Cornell Woolrich.
  • James Sallis ist bei der Hammett Krimibuchhandlung in Berlin ein immer und gerne gesehener Gast: So stellte er am 6. November 2008 im Gasthaus Valentin in Berlin-Kreuzberg mit Drive / Driver seinen preisgekrönten Kriminalroman vor.
  • In eigener Sache: James Sallis' Roman Dunkle Schuld gefiel uns so gut, dass wir ihn zum "Hammett"-Krimi des Monats August 2009 wählten.

Auszeichnungen:

  • 2007
    Bouchercon Lifetime Achievement Award
  • 2007
    Jahressieger der KrimiWelt-Bestenliste 2007 für Driver
  • 2008
    Deutscher Krimi-Preis, Kategorie International für Driver

 

Quellenangaben:

Deutsche Nationalbibliothek; Library of Congress; James Sallis' offzielle Website.

 

Diese Seite wurde am 18. Juli 2010 erstellt. Letzte Prüfung und Aktualisierung dieser Seite am 6. Juni 2011.

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