Eric Ambler

Ambler Eric Ambler (Foto: Copyright © Eric Bachmann / mit freundlicher Erlaubnis des Diogenes Verlags)

Eric Clifford Ambler wurde am 28. Juni 1909 in London als Sohn eines Schauspieler- und Entertainerpaars geboren. Nach seiner Schulzeit in einer angesehenen Londoner Privatschule entschloss sich Ambler am Northampton Engineering College in Finsbury im Norden Londons zu einem Ingenieurstudium und zu einer Ausbildung zum Elektroingenieur. Gleichzeitig war da aber - wie bei seinen Eltern - schon früh die Liebe zum Theater, weswegen er seine Ausbildung nach kurzer Zeit abbrach. Er wollte Schauspieler und Bühnenautor werden; schon als Jugendlicher hatte er nicht nur regelmäßig Theateraufführungen, sondern auch öffentliche Gerichtsprozesse besucht, die nicht selten zu bühnenreifen Vorführungen ausarteten. Er selbst trat nach ersten Auftritten mit seinem Onkel als 15jähriger noch bis zum Ende der 20er Jahre als "music-hall comedian" auf.
Gleichwohl musste der inzwischen 19jährige Ambler dann ab 1928 seinen Lebensunterhalt als Werbetexter verdienen. (Auch seinen Vater, der 1929 starb, hatte es übrigens zuvor schon aus finanziellen Gründen - um den Lebensstandard und Status der recht wohlhabenden Familie Ambler zu halten - in die Werbebranche verschlagen.)

"Ich habe damals in einer Werbeagentur gearbeitet, wie jedermann, der es zu was bringen will. Ich wollte aber schließlich aufhören, immer nur Werbesprüche für Cornflakes herunterzuklopfen. Und da dachte ich, warum nicht den Thriller verändern, etwas Intelligentes, etwas Kulturelles daraus machen."
(Eric Ambler, zitiert nach: Diogenes - Eine illustrierte Verlagschronik. Diogenes Verlag: Zürich 2003, S. 579.)

Doch all das stellte Eric Ambler trotz seiner bemerkenswerten Erfolge in verschiedenen Werbeagenturen bald nicht mehr zufrieden. Zwar stieg er in seinem Brotberuf bis zum Direktor einer Agentur auf, seine wahre Leidenschaft lag aber beim Theater genauso wie in seiner Faszination für Kriminalfälle. Immerhin hielt Ambler es in der Werbebranche ein knappes Jahrzehnt durch, während dem er schon bald auf eigenen Beinen stand und sich finanziell unabhängig machte. Doch seine Ambitionen als Schauspieler und Bühnenautor sah er bald als gescheitert an, worauf er verstärkt versuchte, endlich seine ganz eigene Bestimmung zu finden.
Nach ersten Reisen und Aufenthalten in Italien und Tanger während der 30er Jahre zog es ihn deshalb 1938 nach Frankreich, wo er sich ganz der (Kriminal)Literatur widmen wollte. Seinen Job als Direktor einer unabhängigen Werbeagentur hängte er endgültig an den Nagel, als ihm der Londoner Verlag Hodder & Stoughton einen Vertrag über sechs Romane anbot.

So machte er sich schon bald an die Arbeit zu seinen nächsten Spionage- und Agentenromanen, wobei er bereits 1936 mit The Dark Frontier (deutsch: Der dunkle Grenzbezirk) sein durchaus beachtetes Debüt gegeben hatte. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs folgten danach in kurzer Folge insgesamt fünf weitere Romane, die allesamt zu Klassikern des Thrillergenres wurden. Der Krieg unterbrach die "erste Phase" von Amblers literarischem Schaffen. Denn 1940 meldete er sich freiwillig zur britischen königlichen Artillerie, was ihn ab 1943 ins besetzte Italien führte, wo er als britischer Verbindungsoffizier tätig war und unter anderem mit dem amerikanischen Hollywood-Regisseur John Huston Propagandafilme für die Alliierten drehte.
Nach dem Krieg und ehrenvoller Entlassung aus der britischen Armee folgte für ihn ab 1946 zunächst eine Karriere als Drehbuchautor, die ihn 1957 schließlich nach Hollywood übersiedeln ließ. Dort heiratete er ein Jahr später in zweiter Ehe die britische Drehbuchautorin Joan Harrison, die für den Regisseur Alfred Hitchcock dessen legendären Fernsehprogramme "Alfred Hitchcocks Presents" produzierte.

Währenddessen begann Eric Ambler auch wieder Romane zu schreiben, wobei er natürlich von seinen vielfältigen Kriegserfahrungen und Verbindungen profitierte. Ab etwa 1950 begann folgerichtig die "zweite Phase" seines literarischen Schaffens, so veröffentlichte er unter dem Pseudonym Eliot Reed zusammen mit dem australischen Journalisten und Schriftsteller von Abenteuer- und Kriminalromanen Charles Rodda insgesamt fünf Romane. 1951 erschien erstmals wieder aus seiner eigenen Feder mit Judgement on Deltchev (deutsch: Der Fall Deltschev) ein lupenreiner Agententhriller. In den folgenden Jahren hatte Ambler zunehmenden Erfolg und wurde mit unzähligen Preisen überhäuft (darunter u.a. eine Oscar-Nominierung für die beste Drehbuch-Adaption). Ein Höhepunkt und wohl der größte Erfolg seiner schriftstellerischen Karriere war wohl sein Roman The Light of Day, der in der Verfilmung von Jules Dassin und unter dem Titel Topkapi 1964 in die Kinos kam und durch Peter Ustinov (übrigens einem alten Bekannten von Ambler) in der Rolle des Arthur Abdel Simpson unsterblich gemacht wurde.

Da Eric Ambler sich jedoch nie mit Hollywood anfreunden konnte und sich dort schlicht "fehl am Platze" fühlte, zog er mit seiner Frau 1968 in die Schweiz und lebte für lange Jahre in der Nähe des Genfer Sees. Nach einem schweren Autounfall dort begann er 1982 mit der Niederschrift seiner Autobiographie, die er 1985 mit 76 Jahren veröffentlichte und welcher er den recht zweideutigen Titel Here lies Eric Ambler gab. 1993 folgte dann mit dem Erinnerungsband Wer hat Blagden Cole umgebracht? Lebens- und Kriminalgeschichten der zweite Teil seiner Lebensweisheiten.

1990 war Eric Ambler bereits in seine alte Heimat England zurückgekehrt, wo er am 22. Oktober 1998 mit 89 Jahren in hohem Alter in seinem Haus in London verstarb. - Sein Lebensmotto hat er übrigens selbst einmal so zusammengefasst:

"Ich versuche den Leuten zu erklären, wie es zugeht in der Welt."

Eric Ambler gilt als Begründer des Politthrillers. Sein Werk umfasst insgesamt mehr als 18 Romane, einige Kurzgeschichten und fast zwei Dutzend Drehbücher. (Dazu kommen fünf in Ko-Autorenschaft verfasste Romane.) Seine Agententhriller wurden schon früh von so berühmten Regisseuren wie Orson Welles, Raoul Walsh und Jules Dassin verfilmt. Als Drehbuchauor arbeitete er mit wechselndem Erfolg u.a. mit Regisseuren wie Carol Reed oder David Lean zusammen.

Name: Ambler, Eric
Pseudonym: Eliot Reed
Nation: Großbritannien
Lebensdaten: * 28.06.1909 - 22.10.1998
Links: Eric Ambler auf den Diogenes-Verlagsseiten

"Kriege kündigen sich durch Ultimaten, Haßausbrüche und defensive Mobilmachungen an, aber angezettelt wurden sie von jenen, die die Macht hatten, das Gleichgewicht zu stören, mit internationalem Geld und Wertpapieren zu intrigieren und zu schmieren; von jenen, die zum Zwecke der Befriedigung ihrer Privatinteressen ökonomische und soziale Situationen schufen, die zu Krieg führen mußten."
(Zitiert nach: Eric Ambler, Der dunkle Grenzbezirk, S. 38f.)

Kriminalromane der "ersten Periode" (Vorkriegsromane):

  1. The Dark Frontier
    1936
    Der dunkle Grenzbezirk (Diogenes Verlag: Zürich 1979)
  2. Uncommon Danger
    1937
    (Titel der US-Ausgabe: Background to Danger. Knopf: New York 1937)
    Ungewöhnliche Gefahr (Diogenes 1979)
  3. Epitaph for a Spy
    1938
    Die Stunde des Spions (Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt a.M. 1963)
    Nachruf auf einen Spion (Diogenes 1979)
  4. Cause for Alarm
    1938
    Alarm in Mailand (Verlag der Nation: Ostberlin 1956)
    Anlaß zur Unruhe (Diogenes 1979)
  5. The Mask of Dimitrios
    1939
    (Titel der gekürzten US-Ausgabe: A Coffin for Dimitrios. Knopf: New York 1939)
    Die Maske des Dimitrios (Nest-Verlag: Nürnberg 1950)
  6. Journey into Fear
    1940
    Die Angst reist mit (Diogenes 1975)

Kriminalromane der "zweiten Periode" (Nachkriegsromane):

  1. Judgment on Deltchev
    1951
    Der Fall Deltschev (Nest-Verlag: Nürnberg 1953)
  2. The Schirmer Inheritence
    1953
    Schirmers Erbschaft (Fischer 1955)
  3. The Night-Comers
    1956
    (Titel der US-Ausgabe: State of Siege)
    Ungebetene Gäste (Günter Verlag: Stuttgart 1958)
    Besuch bei Nacht (Diogenes 1978)
  4. Passage of Arms
    1959
    Waffenschmuggel (Rowohlt Verlag: Reinbek b. Hamburg 1963)
  5. The Light of Day
    1962
    Im ersten Morgenlicht (Lichtenberg Verlag: München 1965)
    Topkapi (Diogenes 1969)
  6. The Ability to Kill and Other Pieces
    1962
    Die Begabung zu töten (Diogenes 1988)
  7. A Kind of Anger
    1964
    Eine Art von Zorn (Diogenes 1975)
  8. Dirty Story. A further Account of the Life and Adventures of Arthur Abdel Simpson
    1967
    Schmutzige Geschichte (Diogenes 1968)
  9. The Intercom Conspiracy
    1969
    Das Intercom-Komplott (Diogenes 1971)
  10. The Levanter
    1972
    Der Levantiner (Diogenes 1973)
  11. Doctor Frigo
    1974
    Doktor Frigo (Diogenes 1975)
  12. Send No More Roses
    1977
    (Titel der US-Ausgabe: The Siege of Villa Lipp. Random House: New York 1977)
    Bitte keine Rosen mehr (Diogenes 1978)
  13. The Care of Time
    1981
    Mit der Zeit (Diogenes 1981)

Als Eliot Reed (zusammen mit Charles Rodda):

  1. Skytip
    1950
    Nicht auf Deutsch erschienen.
  2. Tender To Danger
    1951
    (Titel der GB-Ausgabe: Tender to Moonlight. Hodder & Stoughton: London 1952)
    Nicht auf Deutsch erschienen.
  3. The Maras Affair
    1953
    Nicht auf Deutsch erschienen.
  4. Charter to Danger
    1954
    Nicht auf Deutsch erschienen.
  5. Passport to Panic
    1958
    Nicht auf Deutsch erschienen.

 

Erzählbände:

  1. Waiting for Orders: the Complete Short Stories of Eric Ambler
    1991
    In dieser Form nicht auf Deutsch erschienen. (Enthält sieben Kurzgeschichten aus den Jahren 1930-1940 sowie 1970, u.a. The Army of Shadows, The Intrusions of Dr. Czissar, The Blood Bargain.)

Anthologien in Amblers Herausgeberschaft:

  1. To Catch a Spy. An anthology of favourite spy stories
    1965
    Spione, Spione: Berühmte Spionagegeschichten. Gesammelt und eingeleitet von Eric Ambler. (Wolfgang Krüger Verlag: Stuttgart/Hamburg 1967)
    Mehr Spionagegeschichten: von John Buchan bis Ian Fleming (Diogenes 1984)

Autobiographische Schriften:

  1. Here lies Eric Ambler
    1985

    Ambler by Ambler. Eric Amblers Autobiographie (Diogenes 1986)
  2. The Story so Far: Memories and Other Fiction
    1993
    Wer hat Blagden Cole umgebracht? (Diogenes 1995)

 

Sekundärliteratur (kleine Auswahl):

  • Gerd Haffmans (Hrsg.): Über Ambler. Zeugnisse von Alfred Hitchcock bis Helmut Heissenbüttel
    1979
    (Diogenes 1979)
  • Steckbrief Eric Ambler
    1995
    (In: Rudi Kost / Thomas Klingenmaier: Steckbriefe. Die Krimi-Kartei von A-Z. Rowohlt Verlag: Reinbek bei Hamburg 1995, S. 8.)
  • Thomas Wörtche: Eric Ambler und die Poetik des Pragmatischen
    1997
    (Zuerst in: kaliber .38, o.J. - U.a. wiederveröffentlicht in: Thomas Wörtche: Das Mörderische neben dem Leben. Libelle Verlag: Lengwil-Oberhofen 2008. S. 50-58.)
  • Stefan Howald: Eric Ambler. Eine Biographie. [Mit ausführlicher Bibliographie sowie detailliertem Personen- und Werkregister.]
    2002
    (Diogenes 2002)
  • Matthias Mattusek: "Unser Mann in der Gefahrenzone" - Ein Toast zum 100. Geburtstag von Eric Ambler
    2009
    (In: Der Spiegel Ausgabe 26/2009 vom 22.06.2009, S. 152-153.)

Anmerkungen:

  • Der autobiographische Band Wer hat Blagden Cole umgebracht? enthält übrigens alle neun Kriminalerzählungen, die Ambler je geschrieben hat: Aus dem Frühwerk Armee der Schatten und die sechs Erzählungen Dr. Czissar mischt sich ein, sowie aus dem Spätwerk Der Kuhhandel und Wer hat Blagden Cole umgebracht?
  • Eric Ambler war ein hochpolitischer Autor, dessen Storys oft Themen behandelten, die in der Öffentlichkeit erst viel später, dann jedoch sehr kontrovers diskutiert wurden. So stehen beispielsweise in Bitte keine Rosen mehr Wirtschaftskriminalität, Geldwäsche und Steuervermeidung im Mittelpunkt, der Roman Schmutzige Geschäfte behandelt die anhaltende europäische Kolonialpolitik in Afrika und in Der Levantiner wirft Ambler schon früh einen Blick auf die politisch gefährlichen Verworfenheiten und Verworrenheiten im Nahen Osten. Oft analysierte Ambler so politisch-gesellschaftliche Zeitströmungen, wobei er u.a. in Der Fall Deltschev die Ursachen und Wurzeln der Gewalt und gesellschaftliche Zerissenheit in Ex-Jugoslawien und auf dem gesamten Balkan mit literarischen Mitteln schon sehr früh vorwegnahm.
    Amblers Protagonisten sind - ähnlich wie in Alfred Hitchcocks Filmen - fast immer "kleine Leute". Diese geraten in genauso schicksalhafte wie gefährliche Zusammenhänge, die für sie selbst zuerst geheimnisvoll und undurchschaubar sind (vgl. den Waffenhändler Graham in Die Angst reist mit). Sie durchblicken ihre schicksalhafte Verfangenheit darin erst, nachdem sie bereits in allergrößte Gefahr geraten sind. Darin erweisen sie sich allerdings letztlich als durchaus wehrhaft (vgl. Topkapi).
  • In Eric Amblers Werk treffen wir auf wiederkehrende Themen, Motive und auch Namen. Doch er hat nur einen Fortsetzungsroman geschrieben, indem er nach "Topkapi" mit "Schmutzige Geschichte" das Leben und Wirken des kleinen und umtriebigen Ganoven Arthur Abdel Simpson erzählerisch fortspann.

 

Auszeichnungen (Auswahl):

  • 1954
    Nominierung für den Oscar in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch" für den Film The Cruel Sea (Großbritannien 1952. R: Charles Frend. Deutscher Verleihtitel: Der große Atlantik)
  • 1959
    Crossed Red Herrings Award (CWA Gold Dagger) für Passage of Arms
  • 1964
    Edgar-Allan-Poe-Award der Mystery Writers of America für The Light of Day
  • 1972
    Gold-Dagger-Award der CWA Crime Writers Association of Great Britain für The Levanter
  • 1974
    Mystery Writers of America Grand Master Award für sein bisheriges Gesamtwerk
  • 1974
    Grand Master der Schwedischen Krimiakademie (Svenska Deckarakademie)
  • 1975
    Edgar-Allan-Poe-Award der Mystery Writers of America für Doctor Frigo
  • 1976
    Grand prix de littérature policière - International für Docteur Frigo
  • 1977
    Edgar-Allan-Poe-Award der Mystery Writers of America für Send No More Roses
  • 1979
    Prix Mystère de la critique – International für Les Trafiquants d'armes
  • 1981
    Verleihung des "Order of the British Empire" durch Queen Elizabeth II.
  • 1987
    Edgar-Allan-Poe-Award der Mystery Writers of America für Here lies Eric Ambler

Quellenangaben:

Deutsche Nationalbibliothek; Library of Congress; Wikipedia; Diogenes Verlag und oben angegebene Titel und Zeitschriftenartikel der Sekundärliteratur.

 

Diese Seite wurde am 21. August 2010 erstellt. Letzte Prüfung und Aktualisierung dieser Seite am 23. Mai 2011.

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