Titel: Bunker

Schenkel, Andrea Maria Bunker

Ein Mann überfällt abends eine Autovermietung, doch als die einzige noch anwesende Angestellte den erhofften Schlüssel zum Tresor nicht hat, entführt er sie in eine alte, verfallende Mühle im Wald, in der es auch einen geheimen Luftschutzbunker gibt. Will er sie als Geisel nehmen? Oder einfach seine Macht über die Gefangene auskosten? Wovon wird er selbst getrieben? Ist es jemand aus ihrer Vergangenheit, die sich bald als weniger unschuldig erweist, als es zunächst schien?

Autor: Schenkel, Andrea Maria
Titel: Bunker
Jahr: 2009-02
Seiten: 128 | Taschenbuch
Verlag: Nautilus
ISBN: 978-3-89401-586-2
Preis: 12.90 EUR

Status: Lieferbar

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Unsere Meinung:

"Bunker". Wieder ein Titel wie in Stein gemeißelt. Andrea Maria Schenkel liegt damit ihren dritten Roman vor und ein Psychodrama, dass es in sich hat.
Worum geht’s: Eine junge Frau wird während eines ziemlich verunglückten Raubüberfalls von einem jungen Mann vom Fleck (ihrer Arbeitsstelle) weg entführt und in ein einsames Waldversteck entführt. Er, der etwa gleichaltrige Entführer, erhofft sich von ihr nach seiner Panne doch noch den Zugang zu einem Tresor, rechnet aber nicht damit, wie kompliziert sich allein schon die Organisation einer Geiselnahme gestalten kann. Sie wiederum, die Geisel, ist völlig geschockt, zumal sie in ihrem Entführer bald einen Bekannten aus ihrer Kindheit und Jugend wiederzuerkennen glaubt, was in ihr eine üble Geschichte von damals wachruft und sie zudem in heftige Selbstzweifel und Gewissensbisse stürzt.
Beide werden an den Rand ihrer Existenz getrieben, denn bei dieser Entführung gibt es bald schon keine klaren Fronten mehr. Beide stehen sich fast hilflos gegenüber wie in einem alptraumhaften Duell ohne Waffen, in dem dennoch in der Schwebe bleibt, ob nicht am Ende zumindest eine/r nicht mehr am Leben sein wird.

Nach dem phantastischen Erfolg ihrer ersten beiden Romane "Tannöd" und "Kalteis" standen wir natürlich vor der Frage, was von der Überraschungsautorin Andrea Maria Schenkel noch zu erwarten sein würde. Denn selbst wenn man ihrem neuen Roman "Bunker" dazurechnet, so hat Schenkel seit ihrem kometenhaften Erscheinen 2006/2007 gerade einmal 410 Seiten Kriminalprosa auf Papier gebannt. Dafür brauchen die gut geschmierten Phrasendreschmaschinen eines Andreas Franz, einer Charlotte Link u.a. gerade einmal eine Halbsaison und einen dahingeworfenen Standard-Roman.
Demgegenüber deutet die erzählerische Kraft Andrea Maria Schenkels bisher durchaus auf etwas Besonderes hin. Zu unserer Überraschung bemerken wir jedoch an der Resonanz im Ladengeschäft des "Hammett" und am bisherigen Verkauf ihres neuen Romans "Bunker" deutlich, dass der Roman nicht so stark angenommen wird wie die vorangegangenen und dass das Interesse an der Autorin inzwischen deutlich nachgelassen hat. Das mag wohl vor allem mit zwei Dingen zu tun haben:
Verlieh nicht zuletzt die allgemeine Literaturkritik ihrem Erstling "Tannöd" höhere literarische Weihen, so begrüßte man bereits ihren zweiten Roman "Kalteis" - nicht zuletzt wegen seiner fraglosen Qualitäten - nur noch freundlich und entgegenkommend. So eigenwillige und experimentierfreudige Autoren wie Schenkel werden sonst in aller Regel schon beim Zweitwerk erst einmal "abgeschossen", nachdem man sie zuvor meist überschwänglich bis hysterisch hochgelobt hat.

Deshalb schien es mir bei Schenkels neuem Roman nun besonders interessant, einen Blick auf die allgemeine Kritik zu werfen. (Meine eigene Meinung zu dem Buch habe ich mir schon vor längerer Zeit gebildet, dies möchte ich aber vorerst einmal hinten an stellen.)
Selbst wenn dazu noch bestimmte Krimiforen und Krimiblogs inzwischen einen Jahrmarkt der Eitelkeiten und wild wuchernden Meinungen aufblühen lassen, so ist doch zu beobachten, dass Kriminalromane im Allgemeinen nur recht selten Gegenstand einer breiteren Öffentlichkeit sind, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit nicht gerade marketingtechnisch oder durch Skandalnachrichten gesteuert wird, wie es zum Beispiel die schwedische Autorin Liza Marklund (zuletzt mit "Mias Flucht") immer wieder recht geschickt vormacht.

Solche Phänomene sind ein ungebrochenes Indiz dafür, dass Kriminalromane trotz ihrer ungeheuren Popularität nach wie vor nicht als vollwertiger Teil des Literaturbetriebs betrachtet werden. Ob das nun aus einem bildungsbürgerlichen Reflex heraus geschieht oder aus schierer Unkenntnis der Materie: Ein Ulrich Greiner ("Krimis, so was liest man vielleicht, aber darüber redet man doch nicht öffentlich!"; vgl. Fußnote) würde sich mit einem Marcel Reich-Ranicki oder Hellmuth Karasek wohl niemals über einen Kriminalroman in die Haare geraten. Und überhaupt: Wer schon prinzipiell keine "Krimis" mag oder liest (Elke Heidenreich), der wird auch nur zu ganz selten auf seine Potenziale stoßen können. Elke Heidenreich hat dann doch irgendwann einmal in 2006 mit "Tannöd" einen Kriminalroman gelesen und danach mit einem ihrer berühmten Geschmacksurteile mithin zum ungeheuerlichen Erfolg des Buches beigetragen.
Soweit so gut. Mit "Bunker" sind wir nun zwei Schenkel-Bücher weiter und fragen uns, wie sich die hoffnungsvolle Autorin entwickelt hat. Lohnt sich eine Diskussion über Ihr Schaffen? Was schreiben überdies die Kritiker aus SZ, FAZ, SPIEGEL etc. zu dem Roman (Stand 3/2009)?

"Bunker" fällt bei der Kritik bisher weitgehend und überwiegend durch. Gerade noch wohlwollend wird meist eine kurze Nacherzählung des Buches und seiner Figurenkonstellation gegeben, aber dann werden seine vermeintlichen "Fehler" gnadenlos seziert.

Burkhard Müller von der Süddeutschen Zeitung zeigt sich dabei schon mit einer inhaltlichen Beschreibung des Buches überfordert:

"Wenn die Nacherzählung hier erschöpft abbricht, dann nicht deswegen, weil man bei spannungsabhängigen Genres den Ausgang nicht preisgeben soll, sondern weil in diesem schmalen Buch von bloß 120 Seiten einfach so schrecklich viel passiert; viel zu viel."
(Burkhard Müller: Da bist du ja. - Andrea Maria Schenkel: Bunker. In: Süddeutsche Zeitung vom 04.03.2009, in der Online-Ausgabe unter http://www.sueddeutsche.de/kultur/824/460457/text)

Was Schenkel bei "Tannöd" noch gelungen sei, nämlich die Handlung trotz verschiedener Perspektiven zu einer eindrucksvollen Geschichte zu verdichten, das wird danach hier allein schon durch die Erzählperspektive, die "die geschwätzigste aller literarischen Darbietungsweisen, die erlebte Rede" ausgehebelt. Auch ansonsten beschreibt der SZ-Rezensent den Roman so, als würde darin wenig zusammenpassen:

"... Das Nebeneinander von zwei Gefängnissen, Bunker und Obergeschoss, hebt die Idee der Gefangenschaft auf; zwei intermittierende Tatmotive, Raub und psychische Abartigkeit, tun der Stringenz der Handlung Abbruch. Und dass es zudem zwei Innenansichten gibt, von Täter und Opfer, zerstört, was man Verfassern von Krimis und Thrillern besonders übel nimmt, die Aura des Geheimnisses."
(Burkhard Müller: Da bist du ja. - Andrea Maria Schenkel: Bunker. In: Süddeutsche Zeitung vom 04.03.2009, in der Online-Ausgabe unter http://www.sueddeutsche.de/kultur/824/460457/text)

Bei der FAZ hat sich Hannes Hintermeier den Roman vorgeknüpft. Er geht ein wenig ausführlicher auf die Entwicklung der Autorin ein und macht auf die sprachlichen Manierismen der Autorin aufmerksam:

"Nach den Bestsellern `Tannöd´ und `Kalteis´ ist der Erwartungsdruck erheblich, auch wenn das Genre einen geräumigen Magen hat. Die Autorin betritt also in ihrem dritten Buch insofern Neuland, als sie keinen historischen Stoff verarbeitet. Was nicht heißt, es sei eine schriftstellerische Entwicklung erkennbar. Denn Andrea Maria Schenkel bleibt ganz eng bei ihrem Leisten, und der ist vor allem sprachlich ein ausgetretener Hausschuh."
(Hannes Hintermeier, In der alten Mühle kommen sie sich näher. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 02.03.2009, in der Online-Ausgabe unter http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E4FF6CD7274F94B19AB46CE9EB9D24637~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

Hintermeier fehlt bei der Autorin, die ausdrücklich auf die Sprache ihrer Bücher wert legt, die sprachliche Präzision. Zudem fallen ihm ähnlich wie seinem SZ-Kollegen Müller die fäkalsprachlichen Albernheiten des Romans ins Auge. Und auch ihm stößt der offensichtlich wunde Punkt in "Bunker" auf:

"Am schwersten wiegt aber die unerträgliche Naivität der Figurenrede."

Nicht ganz so feinsinnig argumentiert Joachim Huber vom "Berliner Tagesspiegel", den wiederum gerade die lakonische Ausdruckskraft und der kühle, protokollierende Tonfall des Buches beeindrucken. Ihn stört der Plot des Ganzen, ohne es wie Burkhard Müller zuvor genau benennen zu können oder zu wollen:

"Bombast-Biografien werden aufgeschichtet, pappig und beliebig und ausgedacht. Von der dramaturgischen Überzeugungskraft einer mittelmäßigen `Tatort´-Folge."
(Joachim Huber, Eiswüsten. In: Berliner Tagesspiegel vom 11.03.2009, in der Online-Ausgabe unter http://www.tagesspiegel.de/kultur/Leipziger-Buchmesse;art15911,2748703)

Sylvia Staude von der Frankfurter Rundschau entsagt sich solcher oberflächlichen Etikettierungen oder Verrisse, ordnet den neuen Roman Schenkels in ihr bisherige Schaffen ein, betrachtet den Roman als Fortschritt der Autorin und bedenkt ihre Kritik überdies offenbar eher mit einem weiblichen Blick:

"Warum ein neuer Schenkel ein Ereignis ist ... in einer so mit Texten überschwemmten Krimi-Landschaft, dass man kein Ufer mehr sieht? Weil diese Autorin außergewöhnlich streng ist zu sich, weil sie vorgestanzte Kriminalroman-Sätze vermeidet, jedes nur behauptete Erschaudern und falsche Herzklopfen, jedes Klischee in Wort und Handlung ...
(...)
Weil sie Sätze schreibt, die klar und eiseskalt sind und die trotzdem das Ungeheuerliche von Gewalt zwischen Menschen fassen."
(Sylvia Staude, In der Eiseskälte der Sätze. In: Frankfurter Rundschau vom 26.02.2009, in der Online-Ausgabe unter http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/literatur/1681352_Schenkels-neuer-Roman-Bunker-In-der-Eiseskaelte-der-Saetze.html)

Sylvia Staude ist im Zusammenhang übrigens bisher die einzige Rezensentin, die erkennt und konstatiert, dass wir es hier mit einer besonderen Autorin zu tun haben, die unbedingt unserer weiteren Beachtung wert sein sollte. Insgesamt kann ich mich des Eindrucks aber nicht erwehren, dass der deutsche Feuilleton und gepflegte Kulturteil ganz froh ist, mit Schenkel angesichts ihres nun eher schwachen neuen Romans eine hoffnungsvolle Kriminalautorin (die sich selbst zumal wohl nicht unbedingt als solche betrachtet) mit guten Gründen einfach abkanzeln zu können, statt mit der Autorin ein mächtig an Bedeutung und Bedeutungsgehalten gewinnendes Genre ernstnehmen zu müssen.

Randglosse: Der allgemeinen Krimikritik im Besonderen schließlich ist zu dem Roman "Bunker" bisher offenbar noch recht wenig eingefallen. Von Analyse und Stilkritik des ambitionierten Schenkel’schen Romanprojekts leider noch keine Spur. Stattdessen Meinungen über Meinungen, die einhergehen mit jenen einschlägigen User-Bewertungen auf Amazon-, krimi-couch- und Anderswo.de und die trotz ihrer teilweise sehr fragwürdigen Aussagekraft offenbar im inneren Zirkel der Krimileser immer wichtiger werden. Zu konstatieren bleibt allerdings auch hier: "Die Stimme des Volkes" kann sich mit dem Roman offenbar ebenfalls kaum anfreunden.

Nach dieser kriminalliterarischen Rundschau muss ich gestehen, dass ich das Buch auf dieser Grundlage als normaler Leser wohl niemals in die Hand genommen hätte. (Doch nach meinem eigenen Einblick in das schmale Büchlein, wäre das allerdings recht schade gewesen.) Die Kritik fällt insgesamt zwar nicht unbedingt vernichtend aus, gleichwohl die Autorin daran wohl vieles an berechtigten Einwänden verschmerzen muss.
Dabei ist "Bunker" kein schlechter Roman. Und man erkennt darin nach wie vor die eigenwillige Handschrift und ausgeprägte Stilistik der Autorin. Also sollten all jene, die nach "Tannöd" und "Kalteis" auch auf die weitere Entwicklung der ambitionierten Autorin gespannt waren, das Buch aufgrund der Kritiken bestimmt nicht einfach links liegen lassen.
Andrea Maria Schenkel stagniert in ihrem neuen Roman zwar für meine Begriffe, das mag aber auch daran liegen, dass sie sich trotz eines neuen Erzählansatzes zu sehr bemüht, den hochfliegenden Erwartungen des Publikums weiter zu entsprechen. So unternimmt sie mit den bewährten dramaturgischen Mitteln den stereotypen Versuch, eine tragische Geschichte und zwei tragische menschliche Schicksale mit verschiedenen "Stimmen" förmlich in ein Ablaufprotokoll einzupassen, um damit den Gründen ihres menschlichen Dramas nachzugehen. Durch ihren leicht veränderten neuen Ansatz der Erzählpersonen aber gerät ihr bewährtes Romangefüge ziemlich durcheinander: Die zwei Protagonisten lässt sie weitgehend von sich selbst, introspektiv und quasi direkt gegeneinander erzählen. Dadurch gerät Schenkel mit ihrer bewährten Erzählidee ins Gehege, die immer noch eine objektive Erzählinstanz voraus sah, sei es der neutrale Ermittler und die verschiedenen Zeugenstimmen in "Tannöd" oder sei es das Verhör und geheime Polizeiprotokoll in "Kalteis".
Doch die aufgebauschte Idee in "Bunker", dass beide Protagonisten sich vielleicht schon in schicksalhafter Konstellation von ihrer Jugend her kennen, erzeugt in ihrer Konstruktion bei den Lesern/innen kaum einlösbare Erwartungen, die danach fast folgerichtig in einer völligen erzählerischen Kehrtwende einfach in sich zusammenfallen. Letztlich und rückblickend wirkt da sogar die etwas unmotivierte Entführung einer Angestellten eines Autohauses ziemlich an den Haaren herbeigezogen.
Der Roman wirkt alles in allem plottechnisch unstimmig, was darauf hindeutet, dass die Autorin möglicherweise Schwierigkeiten damit hatte, das vertraute Feld der Recherche und Literarisierung historischer Fälle zu verlassen und sich eine komplett eigene Geschichte anzueignen und auszudenken. Dabei hätte sich hier die Adaption eines historischen Falls sich vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse und realen Geschichten wie dem Fall Kampusch, Fritzl oder auch der Entführung Jan Philip Reemtsmas nun wahrhaft angeboten.
Schenkels Roman kann dabei buchstäblich mit der Realität nicht mithalten. So sehr sie sich darin auch mit aller Ausdruckskraft und Psychologisierung bemüht. Der Entführer im Roman bringt es auf den Punkt:

"Verdammter Mist! (...) Ich hätte das Ganze besser planen sollen. Ich hocke ganz schön in der Scheiße!"
(Andrea Maria Schenkel: Bunker, S. 84)

Allein schon welche ausgesprochene Erkenntnis des Entführers! Solche Sätze klingen dann überdies noch leider unfreiwillig komisch. Und da mag der Autorin vielleicht auch selbst bald die Erkenntnis kommen: `Hätte ich doch nur die Finger davon gelassen.´

Fazit: Nach zwei herausragenden Romanen stagniert Andrea Maria Schenkel in ihrer Entwicklung. Sie hat mit "Bunker" trotz allem einiges gewagt, was ich für ziemlich anerkennenswert halte. Dennoch schwächelt ihr Psychodrama "Bunker" in vielen Teilen und konnte mich und meine Kollegen im "Hammett"-Team letztlich auch nicht überzeugen.
Lesenswert bleibt der Roman aber allemal für jene, die an Andrea Maria Schenkels Romanen wegen ihrer entschiedenen Darstellungskraft und ihren düster-sinnlichen Vorstellungswelten Gefallen gefunden haben. Im Übrigen werden dann wohl spätestens die nächsten beiden Bücher Schenkels zeigen, ob die Autorin über den langen Schatten ihres Mega-Erfolgs "Tannöd" springen kann. Die Möglichkeiten dazu hat sie - wahrscheinlich.

Fußnote:
Zitiert nach: Pieke Biermann, Von denen Mördern & Leichenfotografen. In: Bacher/Noller/Rudolph (Hrsg.): Krimijahrbuch 2009. Pendragon: Bielefeld 2009, S. 82 f.

[ hs/19.03.2009 ]
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