Aktuelles
Aktuell gilt es für Sie, das Sommerrätsel "Um-die-Ecke-gebracht" Nr. 60 aufzulösen. Seit dem Samstag, den 3. Juli 2010, Punkt 13 Uhr steht es Ihren rätselhaften Gedanken zur Verfügung; und Sie haben bis zum Sonntag, dem 15. August 2010 immerhin über 1000 Stunden Zeit, um es in allen Teilen aufzudröseln ...
Buchpreise
Vom Anbeginn unseres Rätsels "Um-die-Ecke-gebracht" haben uns die verschiedensten Verlage überaus großzügig mit Buchpreisen unterstützt. Inzwischen konnten wir so weit über 600 Preise als Belohnung für Ihren gedanklichen Scharfsinn verlosen. Folgenden Verlagen gilt deshalb u.a. unserer besonderer Dank:
























Autorenporträts
Zu der "Philosophie" unseres Krimirätsels gehört, dass wir damit herausragende Krimiautoren/innen würdigen wollen. Deshalb steht in jedem unserer Rätsel folgerichtig
ein bekannter Autor der Kriminalliteratur im Mittelpunkt. Darunter finden sich bisher Namen wie Thea Dorn, Jean-Claude Izzo, Donna Leon oder Ian Rankin - um nur einige
wenige von den bisher 60 Autoren/innen zu nennen. Seit einigen Jahren würdigen wir übrigens mit Auflösung eines jeden Rätsels jeden Autoren in einer Kurzdarstellung mit einem
kleinen Autorenporträt und einer ausführlichen Bibliographie.
Zuletzt vorgestellt »
Unsere Rätselgemeinde
Unsere Rätsellöser und Rätsellöserinnen stammen aus der ganzen Welt, wobei wir die meisten Zusendungen natürlich aus Deutschland bekommen. Aber auch aus der Niederlande, aus Polen, Luxemburg, Irland, der Schweiz und Österreich erreichen uns bis heute immer wieder Rätselzusendungen.
Glücksfee Polly
Polly, Jahrgang 1999, ist wohl Berlin bekanntester Buchladenhund. Sie ist an einem 1. Mai geboren, einem Datum, das seither in Kreuzberg als besonders wilder
und feuchtfröhlicher Feiertag begangen wird. Recht früh entschied sich das kluge Tier für den Beruf der Buchhüterin und suchte und fand in Hammett-Ladeninhaber
Christian Koch ein geeignetes Herrchen. (Zumal dessen Name Vielfältigeres als nur ständiges Dosenfutter versprach.)
Bald stellte sich jedoch heraus, dass Polly als reiner Wach- und Hütehund ebenso unterfordert wie überqualifiziert war. Schnell suchte sie sich deshalb neue Aufgaben
und fungierte schon bald als Glücksfee beim Hammett'schen Krimirätsel Um-die-Ecke-gebracht. (Leider sind darüber ihre Buchkritiken inzwischen sehr rar geworden.)
Doch letztens Endes ist sie der gute Geist, der unseren Kunden und Kundinnen buchstäblich das Glück ins Haus bringt, so rätselhaft das hier an dieser Stelle nun
für manchen auch klingen mag ...

Polly
(Foto: © Christian Koch)
Rätselzitate
Jedes unserer Rätsel steht unter einem bestimmten Motto. Diese Zitate schöpfen wir aus unserer niemals endenden Krimilektüre oder aus den großen und besonderen Zeilen der Welt- oder Kriminalliteratur.
"Er sah Edgars Kopf über die Trennwände zwischen den Abteilen ragen. Es sah aus, als wäre er der Einzige, der noch im Dienst war. Es war spät, aber so spät auch wieder nicht. Er ging auf die Trennwand zu und schaute über sie auf Edgar hinab. Er saß mit gesenktem Kopf über dem Times-Kreuzworträtsel. Das war bei Edgar ein Ritual. Er versuchte, es jeden Tag zu lösen, und nahm es auf die Toilette, zum Mittagessen und zu Observierungen mit. Er ging nur ungern nach Hause, ohne es gelöst zu haben."
(Michael Connelly, Vergessene Stimmen, S. 309)
"Im Kopf des alten Mannes begann sich ein zartes, unerbittliches Geflecht von Schlussfolgerungen auszubilden, wie ein Kristall; erschaudernd fing sich darin das Licht in Geistesblitzen und Thesen. Es war die größte Freude, die das Leben zu bieten hatte, dieses deduktive Kristallisieren, dieses Delirium des Rätselns. Schrecklich lange hatte er ohne dieses Hochgefühl auskommen müssen."
(Michael Chabon, Das letzte Rätsel, S. 66)
"Das ist doch das pure Krimirätsel, dachte Holt in dem Moment, in dem Jarnebring das Zimmer betrat und am ganzen großen Leib vor Arbeitslust vibrierte, ein nicht seltenes Phänomen, wenn man den Tag damit beginnt, dass man ungehemmten und ungedämpften Sex hat mit der Frau, die man liebt, und danach ein vollkommen grandioses Frühstück verputzt."
(Leif G.W. Persson: Eine andere Zeit, ein anderes Leben, S. 159)
"Er durfte diese Chance nicht verspielen, indem er in seiner Aufmerksamkeit nachließ, er mußte von nun an unbedingt alles genau richtig zu machen, denn er spürte, daß er es mit einem undurchschaubaren Rätsel zu tun hatte, auf das es Antworten gab, die ihr helfen würden weiterzuleben, und andere, die sie töten würden."
(Thomas Perry, Der finale Schuß, S. 15)
"Je länger man ein Wort anschaut, desto fremder schaut es zurück."
(Karl Kraus)
"Ich will einem Spruch mein Ohr neigen und mein Rätselwort kundtun beim Klange der Harfe."
(Gott, Die Bibel, Psalm 49,5)
Dr. Kaska: "Dauert es sehr lange mit ihm?"
Prof. Armstrong: "So lange, bis ich sein Vertrauen gewonnen habe. Er hat in seinem Kopf die Lösung eines Rätsels. Die muss ich rauskriegen."
Dr. Kaska: "Und die wird er Ihnen verraten, so ohne Weiteres?"
Prof. Armstrong: "Nein, ohne Weiteres nicht. Ich verlasse mich auf seine Neugier. Sie ist schon bei den meisten stark ausgeprägt, aber bei Wissenschaftlern ist sie geradezu schon eine Zwangspsychose."
(Alfred Hitchcock: Der zerrissene Vorhang)
"Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen."
(George Bernard Shaw)
"Ist denn die Welt nicht voller Rätsel genug, daß man die einfachsten Erscheinungen auch noch zu Rätseln machen soll?"
(Johann Wolfgang von Goethe)
"My brain is the key that sets me free."
(Harry Houdini, 1874-1926; Artist und Entfesselungskünstler)
"Was für eine vorzügliche Einrichtung, dass die Gedanken nicht als sichtbare Schrift über unsere Stirne laufen."
(Christa Wolf)
"Mancher ist von Antworten so fasziniert, dass er die Fragen dazu erfindet."
(Samuel Beckett)
"Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht."
(Joachim Ringelnatz)
"Auf das Wesentliche stößt man zufällig."
(René Descartes)
"Fix und fertig liegen die Phrasen in den Gehirnfächern, ein kleiner Anlaß, ein Kurzschluß der Gedanken, und heraus flitzt der Funke der Dummheit."
(Kurt Tucholsky)
"Die Rätsel Gottes sind befriedigender als die Lösungen der Menschen."
(Gilbert Keith Chesterton)
"Anna Bruhin saß hinter dem Ladentisch, ein Rätselheft lag vor ihr. Sie hatte ein Pauspapier über eines der Kreuzworträtsel gelegt und schrieb die Buchstaben mit einem weichen Bleistift in die Felder. So ließ sich das Heft danach noch verkaufen. Jedesmal ein Heft opfern konnte sie sich nicht leisten."
(Martin Suter, Der Teufel von Mailand)
"... Wie wir wissen, gibt es bekanntes Wissen und Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wie wir auch wissen, gibt es bekanntes Unwissen. Soll heißen: Wir wissen, es gibt Dinge, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch Unwissen, von dem wir nichts wissen. Die Dinge, die wir nicht wissen - wir wissen sie nicht."
(Donald Rumsfeld, zitiert aus Süddeutsche Zeitung Nr. 259 vom 10.11.2006, S. 13)
"Polizeianwärter Wagner gähnte und schaute auf die Uhr. Sie zeigte fünf Minuten nach halb zwei. Dann schaute er auf das Kreuzworträtsel. Es war noch ungelöst. Zumindest zum überwiegenden Teil. Er hatte acht Kästchen ausgefüllt. Zwei Worte. Und war sich nicht einmal sicher, ob sie auch richtig waren. Um die Zeit totzuschlagen, begann er, die leeren Kästchen zu zählen. Vierundneunzig Stück. Man konnte nicht behaupten, dass er sehr weit gekommen war."
(Hakan Nesser, Sein letzter Fall, S. 46)
"Haben Sie deshalb mit mir reden wollen? Damit ich Ruhe gebe und verschwinde?"
"Damit Sie nicht mit einem Rätsel leben müssen. So etwas kann Gift sein."
(Joseph Kanon, Der verlorene Spion, S. 376)
"Jeder mag Rätsel. Mit Ausnahme von Cops. Rätsel, die rätselhaft bleiben, können einem Cop die Karriere verhageln."
(Aus: Nelson DeMille, Nachtflug)
"Schauen. Schauen. Und nie das `Erstaunen´ vergessen ... Wir sind da zu erzählen. Wir sind nicht da, Rätsel zu erklären, wir müssen Rätsel erfinden. Die Lösung ist immer irrelevant."
(Friedrich Glauser, Briefe, Friedrich Glauser an Martha Ringier, 2. März 1936)
"Molly verbrachte die nächste Stunde auf dem Sofa mit dem Sonntagskreuzworträtsel der New York Times, was aus einem ihr unerfindlichen Grund eine derart faszinierende Tätigkeit war, dass nicht einmal eine Flugzeugentführung oder der Weltuntergang sie hätten ablenken können."
(Aus: Mary Willis Walker, Der rote Schrei)
"Mittlerweile verspürte ich ein beträchtliches Defizit in der Abteilung `Kleine graue Zellen´. Ich hätte ganze Bände füllen können mit dem was ich wußte, wenn ich nur gewußt hätte, was es war. Ärgerlich war nur, daß ich es nicht wußte."
(Kinky Friedman, Greenwich Killing Time)
"Läßt sich, was man einmal in Worte gefasst hat, weiterleben wie bisher? Oder ist die stille Beschäftigung mit Worten die wirkungsvollste Art, das Leben zu verändern - wirkungsvoller als die lauteste Explosion?"
(Pascal Mercier)
"Entweder du kannst es, oder du kannst es nicht. Und wenn du es nicht kannst, dann weißt du nicht, daß du es nicht kannst, und dann ist es auch egal, solange du dir nicht zugucken mußt."
(Kinky Friedman, Greenwich Killing Time)
"Das gefährlichste Organ am Menschen ist der Kopf."
(Alfred Döblin)
"Wann beherrschst du eine fremde Sprache wirklich? Wenn du Kreuzworträtsel in ihr lösen kannst."
(Kurt Tucholsky)
"Es ist nicht so, daß sie die Lösung nicht sehen. Es ist so, daß sie das Problem nicht sehen."
(Gilbert Keith Chesterton)
"... dies Spiel ist ein Probierstein des Gehirns."
(Johann Wolfgang von Goethe, aus: Götz von Berlichingen, 2. Akt, Bamberg, Ein Saal)
"Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher."
(Voltaire)
"Das Geheimnis ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit."
(Georg Simmel)
"Kultur ist Reichtum an Problemen, und wir finden ein Zeitalter um so aufgeklärter, je mehr Rätsel es entdeckt hat."
(Egon Friedell)


Liebe Krimirätsel-Freunde,