Krimi-Rätsel: Auflösung zu "Um-die-Ecke-gebracht" N° 53:

"Es ist leicht, ein Rätsel zu machen, das keiner lösen kann."
(Christian Bienert; Moderator der Sendung "Das klingende Sonntagsrätsel" im Deutschlandfunk)

-Liebe Krimirätsel-Freunde,

es ist das Schicksal von vielen Oster- und Weihnachtsrätseln, dass ihre Laufzeit und ihre endgültige Auflösung sich sehr lange Zeit hinausziehen. Fans von jenen anspruchsvollen und feiertäglich manifestierten Rätseln können ein Lied davon singen.
Der eingefleischte Berliner Rätselfreund wartete so zum Beispiel bis zum Pfingstsonntag sehnsüchtig auf die Auflösung des biographischen Osterrätsels des "Berliner Tagesspiegel". (Was uns dabei höchst amüsiert und verblüfft hat: Wir erkannten dort in der mehrseitig bedruckten Teilnehmerliste namentlich einige unserer Rätsellöser/innen wieder!) So kommen auch wir bei unserem eigenen kriminologischen Osterrätsel, dem von Ihnen als sehr anspruchsvoll empfundenen "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 53", erst jetzt am Pfingstwochenende dazu, Ihnen die genaue Auflösung und in der Folge auch die zehn Gewinner/innen unserer Buchpreise zu präsentieren.

Wir denken, es war nur gerecht und angemessen, dass wir Ihnen vom Ostersamstag, den 11. April bis neulich Mittwoch, dem 27. Mai insgesamt knapp 48 Tage Zeit gegeben haben, über unsere Rätselfragen und unser Lösungswort nachzugrübeln.
Gerne stellen wir uns übrigens in einer ruhigen Minute vor, wie überall in Deutschland oder in der Welt die grauen Gehirnzellen unserer Rätsellöser/innen in Bewegung sind, wie hier und dort verzweifelte Seufzer, Stöhnlaute und heurekanische Ausrufe in die Großstädte und Provinz schallen, wie nicht zuletzt E-Mails, Briefe, Postkarten und persönliche Statements vorbereitet werden, um uns mit Hunderten von Lösungsversuchen buchstäblich "zu überwältigen". Doch wir genießen das, - glauben sie uns. Und wir spüren deutlich, wie unsere "Rätselgemeinde" wächst und wie uns ein unsichtbares Band verbindet, ob es sich dabei nun um Marita S. aus München, Ramon P. aus Amsterdam, die Familie H. aus Galway im schönen Irland handelt oder auch "nur" um den bisher ungenannten und unbekannten Rätsellöser in New York oder auch jenen anonymen Feingeist auf den Osterinseln, die allesamt vergessen haben, uns ihre Lösungsvorschläge einzusenden ...


Aber, ... - Sie merken, wir schweifen zu sehr ab. Zur Sache. Folgendes war an unserem Osterrätsel "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 53" bemerkenswert: Vor allem Ihre Kommentare waren wieder erfreulich vielseitig. Unsere treue Rätsellöserin Bernhild K. aus Rüsselsheim steht so für den breiten Tenor aller Zusendungen:

"Schön knifflig war`s wieder, das Rätsel, und viele lange Wörter galt`s zu erraten."

Manche von Ihnen verbrachten nach eigener Aussage "schlaflose Nächte" (Martina N. aus "dem sonnigen Bayern"), was uns einerseits sicher ein wenig beschämt, was uns anderseits aber wiederum auch freut und bestätigt, mit Ihnen auf den richtigen rätselhaften Pfaden zu wandeln. Denn nichts ist dämlicher als ein Rätsel, das es nicht wirklich in sich hat.
Was nun auch immer Sie mit unserem Osterrätsel "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 53" erlebt haben mögen, - es hat Ihnen hoffentlich viel Spaß und Freude gemacht und einiges zu denken gegeben.

Nun "zwingt" uns jedes besonders knifflige Rätsel wieder fast zwangsläufig zu einer ausführlicheren Nachbetrachtung. Deshalb steigen wir doch gleich ein in unsere traditionelle

RÄTSELNACHLESE

Die erste richtige Rätsellösung erreichte uns bei "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 53" per E-Mail. Sie kam von Babett D. aus Potsdam. Und wir müssen wiederholt anerkennen: Gute Güte, die Frau ist wirklich auf Draht! - Wir tippen hier ja auf eine Dame in einem anspruchsvollen IT-Job, die flexibel und zeitnah auf unsere Rätsel reagieren kann und das auf ganz exzellente Weise tut ... - Babett D. aus Potsdam: Sie ist - wie sollen wir es anders formulieren - wohl eine geborene Vorreiterin!
Doch selbst nach mehr als eintausendeinhundertvierzig Stunden Bedenkzeit erreichten uns noch bis zuletzt zahlreiche Zusendungen, wie jene von Christine H. aus Königssee in Thüringen, die uns am Schlusstag um 19 Uhr 39 gerade noch rechtzeitig in den Laden "flatterte". Bemerkenswert war an "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 53" in diesem Zusammenhang, wie viele Einsendungen dieses Mal zu spät bei uns eintrafen. So wanderten zahlreiche richtige Zusendungen leider nicht in die Lostrommel. Was will man sagen: Pech gehabt?
Unser Osterrätsel "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 53" gab uns allerdings noch in anderer Hinsicht zu denken. Zuletzt hatten wir an dieser Stelle bemängelt, dass manche Rätsellöser/innen aus unserem Rätsel eine gewinntechnische Familienveranstaltung machen. Dies war ja keinesfalls böse gemeint, aber offenbar ist unsere "Klage" doch an vielen Stellen angekommen. So bekamen wir unserem Eindruck nach dieses Mal deutlich weniger mutmaßliche "Massenzusendungen", was sich dann auch konsequenterweise auf die Gesamtzahl der Teilnehmer/innen auswirkte, die deutlich niedriger lag als zuletzt. - Tja, über dieses Phänomen können wir insgesamt nur rätseln. Liegt das an unserem Appell zur Fairness, oder war unser Osterrätsel wirklich ein so "großes Kaliber", wie unser sonst so überaus kritische Zeit- und "Rätselgeist" Albrecht T. aus Dortmund dieses Mal anmerkte?

Unsere treue Rätsellöserin Dorothea E. aus Rockenberg formulierte es auf andere Weise:

"Leider sind Ihre Rätsel inzwischen zu einer Sucht geworden, der unsere Familie verfallen ist. Wie weit die anderen Rätselraterinnen sind, weiß ich nicht, ich halte meine Lösung jedenfalls unter Verschluss."

Interessant gestaltet sich da im nächsten Gedankenschritt natürlich, welches für Sie schwierigsten und beliebtesten Begriffe in "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 53" waren. Nun, an welchen Fragen hatten Sie denn mithin am meisten zu knobeln?

Annedore B.-K. aus Berlin Zehlendorf verortete die schwierigsten Stellen auf 14 und 40 senkrecht. Dies waren ihrer Meinung nach die wirklich "harten Brocken". In 14 senkrecht setzten wir ein Wortspiel und boten Ihnen ein Rätsel im Rätsel, das man natürlich erst einmal herbeikombinieren musste. Gefragt war nach: "In dieser Form ??R??? gehitchcockt".
Hier standen die Fragezeichen für den gesuchten Begriff und das "R" für die buchstäbliche Ergänzung, die den Ausgangsbegriff so veränderte, dass sich ein triftiger Bezug zu dem Regiegenie Alfred Hitchcock und einem seiner "Thriller" herstellen ließ. MANIE war hier deshalb zunächst der gesuchte Begriff. An entsprechender Stelle mit dem Buchstaben "R" ergänzt wird daraus aber MARNIE, was auf den gleichnamigen Hitchcockthriller (USA 1964; mit den Hauptdarstellern Sean Connery und "MARNIE" Tippi Hedren) hinführte. Der gedankliche Rückschluss verläuft hier also von der Anspielung auf ein Hitchcock-Moment hin zu einem unbekannten Begriff, der wiederum in seiner Buchstabenfolge um einen Buchstaben ergänzt und im Rückschluss danach mit dem Ursprungsgedanken zusammengefasst werden musste. Das war natürlich ohne den Rückgriff auf die Querbezüge und Buchstaben der angrenzenden Rätselfragen kaum zu bewerkstelligen ...
In 40 senkrecht wiederum fragten wir: "Wär`s nahöstlich nicht so örtlich, fragten wir halt ziemlich dämlich nämlich", was mit einigen weiteren Fragestellungen des Rätsels übrigens eine motivische Anspielung auf den nahöstlichen Ursprung der Ostergeschichte war. Gesucht war hier natürlich der Begriff PETRA, der gleichzeitig einen sehr verbreiteten weiblichen Vornamen bezeichnet wie auch die legendäre antike Ruinenstadt und -stätte im südlichen Jordanien, die zum Highlight eines jeden Nahost-Touristen gehört (insofern der "Touri" es auf seinem Trip nicht mit dem Nahost-Terroristen zu tun bekommt).

Vielleicht dürfen wir zusammen mit Gerald B. aus Berlin-Schöneberg in aller Bescheidenheit resümieren:

"... wow - mit diesem Rätsel habt Ihr Euch selbst übertroffen und mich schier zur Verzweiflung gebracht!! Das fing gleich mit der ersten Frage an, "Cape der guten Hoffnung" [Lösung: SCHUTZMAENTELCHEN; d. Red.] ... - da ich bei 5 senkrecht ("In der Regel sonnig") lange den Mai vermutete [es war allerdings der TAG; d. Red.], fiel mir die Lösung natürlich besonders schwer. Und bei 17 senkrecht nach "CES" statt nach dem viel bekannteren Cis zu fragen, ist schon höhere Gemeinheit ..."

Wir wollen doch nur spielen, lieber Gerald B.! "Gemein zu sein", liegt nun wirklich nicht in unserer Absicht. Natürlich sind uns anderseits gewisse Gemeinheiten nicht fremd und sicher können wir nicht ausschließen, dass sich der eine oder die andere Rätsellöser/in an unseren Begriffen und Formulierungen festbeißt ...

"Und so könnte ich fast das ganze Rätsel durchgehen - "Kriminologischer Mehrzeller" [28 waagerecht: KNAST] ist einfach, aber sehr schön; dito die tiefergelegte Hunderasse [30 waagerecht: DACKEL]-, aber dann laufe ich Gefahr, das Lösungswort zu vergessen, den KLINKENPUTZER, in dem die Krimiautorin und PETA-Aktivistin Charlotte Link verborgen ist. Macht weiter so!!!!"
(Gerald B. aus Berlin)


Tja, wenn diese eine Meinung nur in etwa dem Grundbefinden unserer umfassenderen Rätselgemeinde entsprach, dann können wir uns damit sehr glücklich schätzen. Der Rätselmacher lebt von seinem Publikum, so wie der Theaterschaffende nicht ohne Bühne sein kann und will. Und dies ist nicht zuletzt der Grund, weshalb wir dieses kleine Forum der Rätselnachlese geschaffen haben.

FALSCHE ZUSENDUNGEN

Nicht unerwähnt lassen wollen wir dieses Mal die falschen Zusendungen (nur ein Dutzend an der Zahl). Diese Erwähnung lohnt sich schon deshalb, weil wir es "im Falschen" selten einmal so phantasievoll hatten.
Ein Rätselpärchen aus Berlin tippte so im Brustton der Überzeugung durchaus auf das richtige Lösungswort K-LINK-ENPUTZER, vertat sich dann aber etwas gewagt mit dem gesuchten Krimiautoren. Getippt wurde nämlich auf einen Autor namens "KEN PUTZER", - den wir dann selbst erst einmal zu recherchieren versuchten, um sicherzustellen, dass die Lösung von Familie S. aus Berlin-Friedrichsfelde nicht vielleicht doch zufällig passt. Wir haben jenen Ken Putzer allerdings nicht gefunden. Er scheint kaum mehr als eine Chimäre. Weshalb wir ein wenig amüsiert denken, dass hier von jenem kleinen Rätselkollektiv trotz ihrem richtigen Lösungswort bei der Zusatzfrage schlicht und einfach geraten wurde. Schade. Aber dennoch: Chapeau für die gedankliche Akrobatik!

Ein gesteigertes Maß an Phantasie warf auch Herr Karl M. aus Berlin-Friedenau in die Waagschale: Er tippte auf das durchaus sehr interessante Lösungswort "K-LOBECK-ENPUTZER" und mutmaßte, dass sich darin der zweite Nachname der uns unbekannten Schriftstellerin Christiane Müller-Lobeck verstecke. Dies stimmte dann aber leider, leider auch nicht. Überdies ließ sich für die genannte Autorin erneut keinerlei relevante Kriminalliteratur recherchieren. Und sowohl unsere genaueren Umschreibungen der gesuchten Autorin als auch der Gesamtkomplex unserer Rätselfragen passten dann eigentlich nur auf die erfolgreiche deutsche Krimiautorin Charlotte LINK.

VOLLSTAENDIGE UND RICHTIGE AUFLÖSUNG

So sind wir bei der Lösung angelangt und kommen der vollständigen Auflösung unweigerlich näher. Jutta G. aus Bremen hilft uns bei diesem letzten Schritt:

"Da habt ihr aber wieder ein sauschweres Rätsel erstellt. Die einzelnen Fragen waren gar nicht so schwer, aber die Gesamtlösung? Da half mir doch, dass ich ein Bremer Mädel bin. In Bremen müssen unverheiratete Jungfrauen im Alter von 30 Jahren am Dom die Klinken putzen."

Sie mögen sich dabei vielleicht fragen, was das "Bremer Mädel" damit meint, aber sie trägt hier auf charmante Weise doch fortschreitend zur Wahrheitsfindung bei. Unsere Ausgangsfrage zu unserer zweiteiligen Lösung spielte dieses Mal nämlich auf einen recht umgangssprachlichen Begriff an: Den K-LINK-ENPUTZER.
Dies ist bis heute ein Begriff für Vertreter, Hausierer und Bettler oder für jemanden, der sich für ein relativ fragwürdiges Geschäft ins Zeug hängt. Ein solcher Kleinhändler bietet im Gegensatz zu regulären Handelsvertretern oder Handelsreisenden, die im Auftrag einer Firma unterwegs sind, ein ganz eigenes Warensortiment (und dies auf eigene Rechnung) an. Dabei gelten auch bei "Klinkenputzer/innen" in der heutigen Zeit die gesetzlichen Bestimmungen für Haustürgeschäfte, was diesen "fliegenden Kleinkapitalisten" das Leben nicht unbedingt leichter macht, aber ihren Kunden einigen Ärger ersparen mag.
Die gesuchte Autorin, die sich in dem Lösungsbegriff verbarg, ist in der logischen Folge natürlich die Erfolgsautorin Charlotte LINK. (Vgl. auf dieser Seite in der rechten Spalte die entsprechende Autorinnenbiographie und Bibliographie.)
Charlotte LINK gilt buchstäblich als eine "Meisterin der Täuschung". (Nicht zuletzt trägt eines Ihrer Bücher genau diesen Titel.) Ihre Spannungsromane knüpfen zudem in mehrerlei Hinsicht an vertraute "britische Erzähltraditionen" an. Und im Übrigen sieht man sie auch "aktiv im Tierschutz" tätig, so engagierte sie sich zuletzt u.a. für die Tierschutzorganisation PETA und die Straßenhunde der Türkei und Spaniens. (Dies hat natürlich vor allem unsere Ladenhündin und Glücksfee Polly beeindruckt ...)
Wir hoffen nun, einigermaßen erschöpfend zur Aufklärung unseres Rätsel beigetragen zu haben. Gedanklich sind wir ja eigentlich schon beim nächsten Rätsel. Doch halten wir doch einfach noch einen Moment inne, werfen noch einen Blick auf die Rätselgewinner/innen und auf das umfassende Werk unserer gesuchten Krimiautorin ...

Bis auf Weiteres und mit rätselhaften Grüßen

Ihr "Hammett"-Rätselteam

ACH JA, HIER KOMMEN JA NOCH DIE GEWINNER/INNEN ...

Nach amtlichen Zahlen gibt es insgesamt 105.000 + x Hunde in Berlin. Aber ausschließlich und allein unsere Ladenhündin und nebenberufliche Glücksfee Polly kam natürlich auch dieses Mal nur in Frage, um unsere 10 Gewinner/innen mit hündischem Geschick zu ziehen. Sie ging damit wieder ihrer wohl liebsten Nebenbeschäftigung nach und schritt vierpfotig und gewohnt souverän an die Lostrommel. In aller Ruhe schnappte sie die geforderten zehn Male in die unübersichtliche Papierflut voller richtiger Lösungen. (Inklusive diverser "Leckerli" - was unseres Erachtens aber keineswegs als tierisches Doping zu bewerten wäre.) Es bleibt festzustellen, dass Polly ihre Aufgabe dabei wieder in unvergleichlicher Unparteilichkeit und mit einzigartiger hündischer Leidenschaft meisterte.

... GEWINNER/INNEN:


1. Preis: Michael Connelly "Echo Park".
Deutsche Originalausgabe. (Heyne Verlag: München 2009; geb. mit Schutzumschlag 464 S.)
Frau Gabi F. aus Wiesbaden
2. Preis: Jean-François Vilar "Die Verschwundenen"..
Aus dem Französischen von Andrea Stephani und Barbara Heber-Schärer. Mit einem Nachwort von Christian v. Ditfurth. (Originaltitel: "Nous cheminons entoures de fantomes aux fronts troues" - Deutsche Ausgabe: Assoziation A: Berlin 2008, Paperback, 464 Seiten.)
Herr Matthias K. aus Deining in der Oberpfalz / Bayern.
3. Preis: Fred Vargas "Der verbotene Ort"..
Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze. (Originaltitel: "Un lieu incertain" - Deutsche Ausgabe: Aufbau Verlag: Berlin 2009, geb. mit Schutzumschlag, 480 Seiten.)
Frau Brigitte H. aus Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern.
4. Preis: Kathy Reichs "Der Tod kommt wie gerufen"..
Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr. (Originaltitel: "Devil Bones" - Deutsche Ausgabe: Blessing Verlag: München 2008; geb. mit Schutzumschlag, 351 Seiten.)
Frau Gabriele K. aus Malsch in Baden-Württemberg.
5. Preis: Edith Kneifl "Glücklich, wer vergisst"..
Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze. (Originaltitel: "Un lieu incertain" - Deutsche Ausgabe: Aufbau Verlag: Berlin 2009, geb. mit Schutzumschlag, 480 Seiten.)
Frau Michaela H. aus Laatzen bei Hannover in Niedersachsen.
6. Preis: Thor Kunkel "Kuhls Kosmos"..
Deutsche Originalausgabe. (Pulp Master, Bd. 27: Berlin 2008; 333 Taschenbuchseiten.)
Herr Volker M. aus Saarbrücken.
7. Preis: Joe R. Lansdale "Der Teufelskeiler"..
Aus dem Amerikanischen von Richard Betzenbichler. (Originaltitel: "The Boar" - Deutschsprachige Ausgabe: Shayol Verlag: Berlin 2008; Klappenbroschur; 160 Seiten.)
Frau Else E. aus Rheinbach bei Köln in Nordrhein-Westfalen.
8. Preis: Daria Donzowa "Nichts wäscht weisser als der Tod"..
Aus dem Russischen von Helmut Ettinger. (Originaltitel: "Manikjur dlja pokojnika" - Deutschsprachige Ausgabe: Aufbau Verlag: Berlin 2009, geb. mit Schutzumschlag, 480 Seiten.)
Frau Martina N. aus Thanstein "im sonnigen Bayern" (Zitat Martina N.).
9. Preis: Jens Johler "Kritik der mörderischen Vernunft". - Vom Autor signiert!.
Deutsche Originalausgabe. (Ullstein Verlag: Berlin 2009; 539 Taschenbuchseiten.
Frau Judith N. aus Karlsbad in der Nähe von Karslruhe in Baden-Württemberg.
10. Preis: Didier Daeninckx "Statisten / Der Mann mit der Sammelbüchse"..
Aus dem Französischen von Matthias Drebber und Elfriede Müller. (Originaltitel: "Les Figurants" / "L'homme-tronc" - Deutsche Ausgabe: Assoziation A: Berlin 2005; Paperback, 120 Taschenbuchseiten mit Illustrationen)
Herr Markus H. aus Steinfurt bei Münster in Nordrhein-Westfalen.


Die Preise werden den Gewinner/innen in den nächsten Tagen per Post zugeschickt oder liegen hier bei uns im Laden zur Abholung bereit. - Wir sind von Mal zu Mal ganz erstaunt über Ihre phantasievollen Zusendungen. Diese kommen aus allen Teilen Deutschlands und den verschiedensten Teilen der restlichen Welt. Dabei ist es jedes Mal eine wahre Freude, die bunte Vielfalt an E-Mail-Zusendungen, witzigen Postkarten, abenteuerlichen Lösungszetteln und persönlichen Widmungen vom Briefträger, vom Computer oder von Ihnen persönlich entgegenzunehmen. So erreichten uns dieses Mal Zusendungen aus über 150 Großstädten und kleineren Orten in Deutschland und unser ganzen großen Welt:

Altenberge (Nordrhein-Westfalen), Augsburg und Aystetten (beide in Bayern), Bad Gandersheim (Niedersachsen), Bayreuth (Bayern), Bedburg-Hau und Bielefeld (beide in Nordrhein-Westfalen), Bindlach (Bayern), Bocholt und Bottrop (beide in Nordrhein-Westfalen), Braunschweig (Niedersachsen), Bremen, Buchholz-Ziesendorf (Mecklenburg-Vorpommern), Bunde (Niedersachsen), Buxtehude und Celle (beide in Niedersachsen), Chemnitz (Sachsen), Deining (Bayern), Delbrück (Nordrhein-Westfalen), Delmenhorst (Niedersachsen), Dessau (Sachsen-Anhalt), Dorsten und Dortmund (beide in Nordrhein-Westfalen), Dresden, Düsseldorf, Duggendorf (Bayern), Eisingen (Bayern), Elsdorf (Niedersachsen), Emsdetten, Erfstadt und Erftstadt-Friesheim (alle in Nordrhein-Westfalen), Erlangen (Bayern), Essenheim (Rheinland-Pfalz), Frankfurt a.M., Fredenbeck (Niedersachsen), Freiberg (Sachsen), Freising (Bayern), Fridingen (Baden-Württemberg), Fürth (Bayern), Fulda und Gießen (beide in Hessen), Göppingen (Baden-Württemberg), Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern), Halberstadt (Sachsen-Anhalt), Hamburg, Hannover, Harsum (Niedersachsen), Hassfurt (Bayern), Hattorf am Harz (Niedersachsen), Heiligenstedten (Schleswig-Holstein), Herne (Nordrhein-Westfalen), Hohen Neuendorf (Brandenburg), Ingolstadt (Bayern), Itzehoe (Schleswig-Holstein), Jever (Niedersachsen), Kaarst (Nordrhein-Westfalen), Karlsbad (Baden-Württemberg), Kelsterbach (Hessen), Köln, Königssee (Thüringen), Korschenbroich (Nordrhein-Westfalen), Laatzen und Leer (beide in Niedersachsen), Lenggries (Bayern), Leonding (Oberösterreich), Linden (Hessen), Lippetal (Nordrhein-Westfalen), Malsch und Meckesheim (beide bei Karlsruhe in Baden-Württemberg), Meerbusch (Nordrhein-Westfalen), Meißner (Hessen), Merchweiler (Saarland), Momchilgrad (Bulgarien), Mücke-Merlau (Hessen), München, Münster (Nordrhein-Westfalen), Neuenhagen bei Berlin (Brandenburg), Neureichenau (Bayern), Neuss (Nordrhein-Westfalen), Neustadt (Bayern), Nienburg/Weser (Niedersachsen), Potsdam, Rheinbach (Nordrhein-Westfalen), Rockenberg (Hessen), Rödental (Bayern), Ronnenberg (Niedersachsen), Rosenheim (Bayern), Rüsselsheim (Hessen), Saarbrücken, Sachsenheim (Baden-Württemberg), Schorndorf und Schriesheim (beide Baden-Württemberg), Siegen (Nordrhein-Westfalen), Sinsheim (Baden-Württemberg), Solms (Hessen), Speicher (Rheinland-Pfalz), Stadtbergen (Bayern), Steinfurt (Nordrhein-Westfalen), Stockelsdorf bei Lübeck (Schleswig-Holstein), Stuttgart (Baden-Württemberg), Sulzbach a. Main (Bayern), Taunusstein (Hessen), Teningen (Baden-Württemberg), Thanstein (Bayern), Troisdorf (Nordrhein-Westfalen), Upgant-Schott (Ostfriesland), Velbert (Nordrhein-Westfalen), Wahnbek (Niedersachsen), Wallsbüll (Schleswig-Holstein), Weidenberg und Weilheim (beide in Bayern), Wesel (Nordrhein-Westfalen), Wettenberg (Hessen), Wetter (Nordrhein-Westfalen), Wiesbaden, Winterberg (Hochsauerland/Nordrhein-Westfalen), Wroclaw/Breslau (Polen) und last but not least aus den verschiedensten Stadtteilen Berlins.


Wir hoffen schließlich und letztlich, daß mit diesem kleinen Überblick und mit unseren diversen Anmerkungen nun wirklich alle Rätsellöser/innen unserer großen Rätselgemeinde zu Ihrem Recht gekommen sind!?


Wie Sie sicher mitbekommen haben, sind wir derzeit dabei, unsere Internetseiten zu renovieren. Deshalb können wir Ihnen momentan noch nicht wieder unser volles Programm anbieten. Davon betroffen ist auch unser Rätselarchiv. In nicht allzu ferner Zukunft finden Sie alle Rätsel und Rätsellösungen wieder wie gewohnt auf unseren Seiten. Als kleinen Trost stellen wir Ihnen hier zumindest die letzten vier Rätsel zum Weiterknobeln bereit:

Downloads "Um-die-Ecke-gebracht" N° 53: Als WORD-DATEI und als PDF-Datei
Downloads "Um-die-Ecke-gebracht" N° 52: Als WORD-DATEI und als PDF-Datei
Downloads "Um-die-Ecke-gebracht" N° 51: Als WORD-DATEI und als PDF-Datei
Downloads "Um-die-Ecke-gebracht" N° 50: Als WORD-DATEI und als PDF-Datei


Und zu guter letzt noch zwei P.S.: Unsere Ladenhündin und Glücksfee Polly dankt für das schöne Geschenk zu ihrem Hundegeburtstag, das sie von Frau Uschi S. zugesendet bekommen hat. Beide - Hundedame Polly C. und Frau Uschi S. - scheinen am gleichen Tag Geburtstag zu haben. Und dies ist auch ein ganz spezieller Berliner Tag, den Polly hier in der Hauptstadt trotz unkontrollierter menschlicher und kampfhundlicher Idiotenanhäufung auf ihre Weise genossen hat. Das "Hundebuch", das Polly geschenkt bekommen hat, liegt inzwischen übrigens neben ihrem großem Hundekorb und dient nun bereits seit längerem zur entspannenden Nachtlektüre. Polly "von der Spree" möchte Frau S. "vom Main" deshalb noch im Nachhinein ebenfalls zum Geburtstag gratulieren. Jenes herzhafte "Wuff!", mit dem dieser Gruß uns Menschen hier im Krimibuchladen zum Ausdruck gebracht wurde, das vermögen wir hier an dieser Stelle natürlich nur unzureichend wiederzugeben.

Ganz spezielle Grüße möchte Polly dann bei dieser Gelegenheit auch noch an ihre "rätsellösenden Artgenossen" Dino in Stuttgart und Robby in Bremen richten: WUFF! WUFF! DOPPELWUFF!



Krimi-Specials

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Auflösung

Für alle Krimi-Rätselfreunde, die bei ihren Einsendungen noch über zuviele "weiße Stellen" in ihrem Rätsel klagten, klären wir in der Folge natürlich auch die anderen Rätselfragen wieder restlos auf.
Ran an den Speck! Hier finden Sie die detaillierten Auflösungen.

Wer sich die Rätsellösung nun in graphischer Auflösung ausdrucken will, der möge sich doch bitte hier der entsprechenden WORD-Datei bedienen! Download »


Das nächste Rätsel - wann?

Ihre rätseltechnische Karenzzeit wird nicht lange andauern, denn wir stellen unser nächstes "Um-die-Ecke-gebracht", nämlich unser Sommerrätsel mit der Nr. 54, voraussichtlich schon am Mittwoch, den 17. Juni 2009 (einst hierzulande ein Feiertag) ins Netz. Müssen wir es wiederholen? - Auch im Laden liegt das Rätsel dann natürlich wieder rechtzeitig aus.


Lösungswort

Die gesuchte Autorin in "Um-die-Ecke-gebracht" Nr. 53 war:

CHARLOTTE LINK


Charlotte Link

Charlotte LINK, geboren 1963 in Frankfurt/Main, ist eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungs- romane, zuletzt "Das Echo der Schuld" und "Die letzte Spur", sind internationale Bestseller. Allein in Deutschland wurden bislang rund 15 Millionen ihrer Bücher verkauft; sie sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die TV-Verfilmungen, u. a. "Das Haus der Schwestern" und "Die Rosenzüchterin" werden vom ZDF mit jeweils sehr hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link, seit vielen Jahren aktive Tierschützerin, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.



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Charlotte Link
(Foto: © Robert Brembeck)


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Charlotte Link: Am Ende des Schweigens

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Charlotte Link: Die Täuschung

(Abbildungen mit freundlicher Erlaubnis der Verlagsgruppe Random House in München)


Romane

Charlotte LINKs Romane werden in Deutschland von den Verlagen Blanvalet und Goldmann bei der Random House Verlagsgruppe in München sowie beim Rowohlt Verlag in Reinbek bei Hamburg herausgegeben. Unsere kleine Bibliographie weist vorrangig auf ihre Spannungsromane und Krimis hin:

"Schattenspiel" (1991)

"Die Sünde der Engel" (1995)

"Das Haus der Schwestern" (1997)

"Der Verehrer" (1998)

"Die Rosenzüchterin" (2000)

"Die Täuschung" (2002)

"Am Ende des Schweigens" (2003)

"Der fremde Gast" (2005)

"Das Echo der Schuld" (2006)

"Die Insel" (2006)

"Die letzte Spur" (2008)


Andere Romane:

"Cromwells Traum oder Die schöne Helena" (1985)

"Wenn die Liebe nicht endet" (1986)

"Verbotene Wege" (1986)

"Die Sterne von Marmalon" (1987)

"Verbotene Wege" (1987)

"Hans im Glück" (1988)

"Frauensache(n)" (1994)


Sturmzeit-Trilogie:

"Sturmzeit" (1989)

"Wilde Lupinen" (1992)

"Die Stunde der Erben" (1994)


Jugendromane:

"Die Diamanten der schönen Johanna" (1990)

"Die geheimnisvolle Spionin" (1990)

"In der Falle der Tiermafia" (1990)

"Schnee aus heiterem Himmel" (1991)

Bibliographische Quellen: Deutsche Nationalbibliothek, Wikipedia



KOMMENTARE UNSERER RÄTSELLÖSER/INNEN:

"Die gesuchte Krimiautorin ist Charlotte Link. Rosenzüchterin, Tierliebhaberin, Hessin. Ihre Romane, nach britischer Tradition macht sich auch bei den Buchtiteln bemerkbar: `Sturmwind´! Der Titel erinnert mich an ein Lieblingsbuch aus meiner Backfischzeit: `Sturmhöhe´! Bei den vielen, vielen Büchern, die ich schon gelesen habe,gibt es einige,die man einfach nicht vergessen kann."
(Dorothea E. aus dem hessischen Rockenberg / Wetteraukreis)

"Das war einmal wieder eine Heidenarbeit und es ging auch nicht ohne Klinken zu putzen, LINKENPUTZER war aussen vor, zu politisch eingefärbt. LINKE PUTZE wäre anmaßend und Charlotte Link muss heute keine Klinken mehr putzen."
(Volker M. aus Saarbrücken)