"Er durfte diese Chance nicht verspielen, indem er in seiner Aufmerksamkeit nachließ, er mußte von nun an unbedingt alles genau richtig zu machen,
denn er spürte, daß er es mit einem undurchschaubaren Rätsel zu tun hatte, auf das es Antworten gab, die ihr helfen würden weiterzuleben, und andere, die sie töten
würden."
(Thomas Perry, Der finale Schuß, S. 15)
Liebe Krimirätsel-Freunde,
Ihnen im Februar noch ein schönes neues und rätselhaftes Jahr zu wünschen - wo wir doch bereits wieder auf die feuchtfröhliche Zeit des Karnevals und Faschings zusteuern -,
das mag Ihnen zwar ein wenig seltsam vorkommen, aber angesichts so vieler Weihnachts- und Neujahrswünsche, die uns von Ihnen im Verlauf von "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 57"
zugekommen sind, erscheint uns dies jedoch allemal noch gerechtfertigt:
Alles Gute Ihnen im neuen Jahr 2010! - Und bewahren Sie sich bitte Ihren Grips für die kommenden Rätselaufgaben!? Denn wir werden auch in Zukunft keine Gelegenheit auslassen,
Sie aufs gedankliche Glatteis zu führen. Allerdings gewinnt diese so leicht dahingesagte sprachliche Wendung derzeit einen etwas sarkastischen Unterton: Das neue Jahr ist
zwar noch keine 100 Tage alt (unsere neue Bundesregierung dagegen schon) und hat sich immer noch nicht "vom Eise befreit". Die Straßen Berlins und anderer deutscher
Großstädte sind stattdessen seit Wochen glatt und vereist, und wir rätseln derzeit weniger über neue UdEg's, sondern vor allem darüber, ob wir den Gang durch Berlins Straßen
unverletzt überleben. Dabei stellen wir uns die rätselhafte Frage, ob und wie der öffentliche Gemeinsinn offenbar derzeit vor die Hunde geht, wenn es eine Gesellschaft
nicht einmal mehr hinbekommt, ihre Straßen von "überflüssigen" Gefahren freizuhalten, damit sich die Menschen nicht mehr alle Knochen brechen. - Dabei ist der Winter zwar
länger als in den vergangenen 20 Jahren, aber ja keineswegs "härter" als zuvor. Aber lassen wir das, - wir wollen ja schließlich nicht jammern oder irgendwen
gesellschaftspolitisch indoktrinieren ...
Bei einem Eissturz (mithin ein schmerzhafter Steißsturz) fiel einem unserer Rätselmacher übrigens eine besonders fiese Umschreibung eines Rätselbegriffs ein. So hat nun -
vollends zynisch gesprochen - alles sein Gutes. Kommen wir also lieber zur aktuellen Rätselnachlese, wobei wir zuvor doch ganz gerne noch kurz einen Blick auf die Wort- und
Sprachlage der Nation werfen wollen:
Als Unwort des Jahres 2009 wurde von der Gesellschaft für Deutsche Sprache kürzlich der Begriff "BETRIEBSRATVERSEUCHT" benannt. (Wir würden natürlich nicht wagen, Ihnen in
einem unserer Rätsel einen solchen Begriff vorzusetzen.) Auch die "FLUECHTLINGSBEKAEMPFUNG" (Angela Merkel), die "BAD BANK" oder den "ANALOGKAESE" werden Sie so bei
"Um-die-Ecke-gebracht" nicht finden. Diese Begriffe sind einfach zu blödsinnig, wobei wir ausdrücklich nicht auf die Blödsinnigkeit der sprachlichen Urheber hinweisen
wollen.
Dabei gibt es ja immerhin noch - um einmal positiv zu denken - das "Wort des Jahres". Und das ist für das Jahr 2009 der stupende Begriff "ABWRACKPRAEMIE". Dazu fällt uns nur wenig
ein, außer vielleicht der sprachkritische Ansatz, solche unsäglichen Begriffe auf die ungeheure deutsche Sprachmülldeponie zu werfen, wo noch weitere Sprachungetüme wie "Teuro",
"Kollateralschaden", "Gotteskrieger" oder "notleidende Banken" ihr Gift absondern.
Die überaus zahlreichen Zusendungen zu "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 57" deuten darauf hin, dass wir Sie mit unserm Rätsel keineswegs einfach so aufs Glatteis führen konnten. Wir
schließen daraus, dass es sich für Sie dabei offenbar eher um ein eher leichteres Rätsel gehandelt haben mag. (UdEg N°56 hat Ihnen da vergleichsweise weit mehr Probleme
bereitet!) - Dennoch gehen die Meinungen dazu um einiges auseinander. Bezeichnenderweise bekamen wir die erste Lösung und Einsendung zu unserem Rätsel am 22.12. bereits 3 Stunden und 45
Minuten nachdem wir "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 57" online gestellt und im Laden ausgelegt hatten. Die erste Einsenderin war unsere altgediente Rätsellöserin Ulrike
B. aus Stuttgart.
Doch jeder denkt und tickt anders. Was dem einen in dem einen Fall leicht fällt, gestaltet sich für den anderen in dem anderen Fall ganz anders und
schwieriger. So kam zum Beispiel unsere ebenfalls seit Jahren treue Rätsellöserin Elisabeth A. dieses Mal ganz schön ins Schwitzen:
"Puh, das war eine schwere Geburt. (...) Sah mich schon kläglich versagen. Ich mag auch gar nicht so gern kurze Wörter, fühlte mich wie 61 waagerecht so richtig
als LAIE. Wenig hilfreich war meine Unterstellung in Euer schräges Denken. So habe ich in 32 waagerecht unbedingt "BULLE" gesehen, da passte dann nichts mehr. (...)
Bei Licht betrachtet ging es heute so richtig ab. Mit Kalauern habt Ihr wieder nicht gespart. Hätte ich mich auf meinen ersten Gedanken mit `the postman rings twice´
verlassen, wäre ich schon länger fertig gewesen. Meinte aber, der gesuchte Autor dürfte nur drei Buchstaben haben, warum eigentlich?"
(Elisabeth A. aus Berlin, am 29.12.2009)
Einen schnelleren - und deshalb etwas unbefriedigenden - Lösungsweg nahm offenbar unser wortgetreuer Rätsellöser Achim A. aus Fürth:
"Etwas viel Religion wurde abgefragt, war aber lösbar. Die "NACHT-UND-NEBEL-AKTION" als letztes Wort hat mich gefordert und ich wollte schon aufgeben, als mir endlich die Schuppe aus dem Haar fiel (oder so ähnlich) und ich die Lösung vor Augen hatte.
Leider kommt man auf die Lösung der beiden Lösungsworte dieses Mal sehr schnell, auch ohne die einzelnen Rätselfragen zu lösen. Ich hatte die beiden Lösungsworte bereits, ohne auch nur ein Wort in das Rätselgitter eingetragen zu haben. Das war bei den
letzten Rätseln besser gelöst."
Tja, die Sache mit der Religion, das geben wir gerne zu, die haben wir dieses Mal anlässlich unseres Weihnachtsrätsels ein klein wenig überstrapaziert. Soll (ohne besseren
Grund) nicht wieder vorkommen. Doch haben wir es Ihnen wirklich zu leicht gemacht? - Einer unserer kritischsten Rätsellöser zeigte sich darüber ebenfalls verhalten enttäuscht:
"Die Lösungsfrage war diesmal entschieden zu leicht: Ohne auch nur ein Wort geraten zu haben, tippe ich auf James M. CAIN, "The Postman Always Rings Twice",
und COCAIN als Schnee von gestern. Stimmt's??"
(Gerald B. aus Berlin)
Nun ist selbst bei diesem Rätsellöser ob der "leichten Auflösung" noch ein Hauch von Zweifel über die richtige Auflösung zu verspüren - wobei es uns natürlich freut zu wissen,
dass es uns doch immer wieder gelingt, Ihnen "den Kopf zu verdrehen". Weit interessanter dürfte darüber hinaus allerdings die Frage sein, woran Sie, liebe Rätsellöser/innen am meisten zu knobeln hatten:
"Das Weihnachtsrätsel war wirklich eine harte Nuss! Das fing ja schon gut an mit dem `§ 1´ als Anfang aller Gesetze ... Von `OULU´ hatten wir bisher noch nicht
gehört, und die Bibelfestesten sind wir *ähem* auch nicht gerade. VENDETTA und BERETTA weigern sich übrigens bis jetzt, ordentlich zusammen zu passen."
(Georg L.-R. aus Berlin)
Aber hallo, lieber Georg, wir denken uns doch eben immer wieder ganz was Neues aus. - Gleichzeitig auf die größte Resonanz wie auf das seltsamste Schweigen (wir hätten
doch ein wenig Protest erwartet!?!) stieß übrigens 1 waagerecht:
"Übrigens: Glückwunsch! - Bisher kannte ich noch kein Kreuzworträtsel, welches mit Sonderzeichen und Ziffern aufwartete. (Stichwort: §1 - auch sehr schön umschrieben)
Mutige Innovation ..."
(Andreas S. aus Berlin)
Nun, Sie alle müssen wohl auch in Zukunft mit weiteren Rätselexperimenten rechnen (§$-.%Ä?Ö!) - aber seien Sie sich sicher, solches wird immer im Bereich des Zumutbaren und
Denkbaren bleiben). Schon "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58" wird das übrigens unter Beweis stellen, denn dieses neue Rätsel harrt bereits der Veröffentlichung.
Sigrid L. aus Berlin-Kreuzberg hatte unterdessen wie einige andere vor allem an folgenden Rätselfragen ihren Spaß:
"Besonders gelungen fand ich diesmal 47 s, den OBER, von dem man `abserviert´ wird. 50 s, `Falten sie die Hände, und Sie wissen, was wir meinen´ (GEBET). Und den
34 w, `Vorschnarchzustand´ (MUEDE)."
Tja, und das fordert uns eben immer wieder heraus, Sie mit einigen hin und wieder recht "interaktiven" Fragen vor besondere Herausforderungen zu stellen. (Das nehmen
Sie uns doch aber sicher nicht übel?!?) Zum Beispiel veruchten wir uns dieses Mal scherzhaft vorzustellen, wie viele von Ihnen, liebe Rätselgemeinde, angesichts
unseres "Aufrufs" in 50 senkrecht tatsächlich die Hände gefaltet haben. - Zusammenfassend berichtigt uns nun aber neuerlich Marita S. aus München, was an "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 57" sonst noch alles bemerkenswert war:
"Ihr habt wieder viele falsche Fährten gelegt. Für EU-Grosstädter der nördlichste Anlaufpunkt nicht `Oslo´, sondern OULU (in Finnland), ist das `ne Großstadt?
(45 s) Falten Sie Ihre Hände ist GEBET und nicht `Faust´ (50 s). Italienischer Ballermann ist nicht `Riviera´, auch nicht `Barilla´, sondern BARETTA. (55 w) Und
für die Gebildeten `der Witz ist das Epigramm auf den Tod des Gefühls´ (62 w). Für den Griechen über Sitte und Gebrauch ein Gesetz = NOMOS (11 s). Wird sowohl als
Zwei- wie auch als Vierbeiner als recht aggressiv wahrgenommen, könnte auch Bulle heißen, es ist aber BOXER richtig (32 w ). Ursprünglichste Geheimwaffe ist
GIFT (3 w). Alles ist ganz einfach und logisch - aber erst wenn man die Lösung hat.
(Marita S. aus München)
So wie Frau S. haben viele Rätsellöser/innen die Worte gedreht und gewendet, um auf die richtige Lösung zu kommen. Dass dabei für einen einzelnen Lösungsbegriff auch einmal
mehrere Begriffe gleicher Länge in den gedanklichen Fokus geraten können, ist natürlich nur eine weitere kleine Schwierigkeit, die wir für Sie bereithalten; - was
wir jedoch niemals überstrapazieren würden ...
Nicht wahr?
Doch nach so vielen Einzelbetrachtungen wollen wir nun endlich zum entscheidenden Teil dieser Rätselnachlese kommen, also Ross und Reiter benennen:
DIE VOLLSTAENDIGE UND RICHTIGE AUFLÖSUNG
Der gesuchte Autor war JAMES M. CAIN. Er ist einer der klassischen und großen amerikanischen Krimiautoren, deren
nachhaltige Wirkung man nicht unterschätzen sollte. Allein von CAINs berühmtesten Roman "The Postman Always Rings Twice" gab es seit 1938 mindestens drei
frühe und ernstzunehmende Verfilmungen 1939: "Le Dernier Tourant" von Pierre Chenal; 1942: "Ossessione" von Luchino Visconti; 1946: / "The Postman Always Rings Twice",
deutsch: "Im Netz der Leidenschaften" von Tay Garnett; dazu kommt u.a. noch Bob Rafelsons ambitionierte, aber etwas maue Verfilmung mit Jack Nicholson und Jessica Lange von 1981.
Dass JAMES M. CAIN ein absoluter Klassiker ist, das zeigt auch eine
Auflistung des Bochumer Krimi-Archivs von 1990: Dort stand
Cain unter den "119 besten Kriminalromanen aller Zeiten" mit seinem "Postmann" klar auf Platz 1. ("Double Indemnity" bzw. "Den Haien zum Frass" brachte es dabei überdies
und zudem noch auf Platz 13.)
Dass CAINs Roman seinerseits literarische Vorbilder hat, ist wahrscheinlich den wenigsten bewusst, aber schon in Emile Zolas "Therese Raquin" tritt das eher tragische
Mordmotiv des verzweifelten und konspirativen Gattenmords zutage (wenn dieses Thema nicht zuvor schon ein klassischer Grieche irgendwann einmal vor tausend Jahren
fragmentarisch verarbeitet hat).
Die Lösung zu unserer zentralen Rätselfrage "Was die Schreibweise der gesuchten Substanz betrifft: Schnee von gestern" erschien uns selbst auch tatsächlich ein
wenig einfach. Aber das erfordert auch die ausgleichende Gerechtigkeit, dass unsere gesamte, mehr als tausendköpfige Rätselgemeinde einmal eine gerechte Chance erhält.
SCHNEE = KOKAIN und "Schnee von gestern = COCAIN" (wegen der altmodischen, aber dennoch gebräuchlichen Schreibweise) liegt nun derzeit nicht nur auf Berlins und
Deutschlands Straßen, sondern in unserm konkreten Rätselfall auch `auf der Hand´.
Das Schlusswort zu "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 57" hat Heike Z. aus Dresden mit ihrer kryptischen Anmerkung:
"Ich fands diesmal sauschwer und habe grad mal die Hälfte erraten ... Ich bin gespannt, wie viele kleine Mehlpäckchen bei Ihnen eingetroffen sind."
Mehlpäckchen? - Nein, der Cocain- respektive Kokain-Konsum hat sich im "Hammett" weder bei Mensch noch Hund entscheidend gesteigert. Er liegt seit Jahrzehnten schlichtweg
bei Null, - wobei menschereins natürlich nicht immer weiß, was eine brave Ladenhündin auf unseren schneebedeckten Straßen alles aufgabelt ...
Bis auf Weiteres und mit rätselhaften Grüßen
Ihr "Hammett"-Rätselteam
HIER DIE GEWINNER/INNEN ...
Nach amtlichen Zahlen gibt es insgesamt 105.000 + x Hunde in Berlin. Aber ausschließlich und allein unsere Ladenhündin und nebenberufliche Glücksfee Polly
kam natürlich auch dieses Mal nur in Frage, um unsere 10 Gewinner/innen mit hündischem Geschick zu ziehen. Sie ging damit wieder ihrer wohl liebsten
Nebenbeschäftigung nach und schritt vierpfotig und gewohnt souverän an die Lostrommel. In aller Ruhe schnappte sie die geforderten zehn Male in die
unübersichtliche Papierflut voller richtiger Lösungen. (Inklusive diverser "Leckerli" - was unseres Erachtens aber keineswegs als tierisches Doping zu
bewerten wäre.) Es bleibt festzustellen, dass Polly ihre Aufgabe dabei wieder in unvergleichlicher Unparteilichkeit und mit einzigartiger hündischer
Leidenschaft meisterte.
Die Auflösung von "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 57" war natürlich wieder mit einem Versprechen verbunden, dass Sie bei Ihren Knobeleien anspornen sollte.
Natürlich können wir dabei nicht immer alle Erwartungen erfüllen, - so blieb bedauerlicherweise auch der Wunsch unserer Rätsellöserin Jutta G. aus Bremen
unerfüllt:
"Da hoffe ich doch, dass der Postmann (Paketbote) auch bei mir klingelt."
Wie wir solche Wünsche im Einzelnen auch immer interpretieren wollen, Frau G. hatte eindeutig Pech. Die Schnauze von Polly ging an ihrer Einsendung wohl nur haarscharf
vorbei. Dennoch gab es auch dieses Mal für zehn Einsender/innen `den verdienten Lohn fürs Grübeln´. Den errätselten sich bei Hunderten von Einsendungen und mit
einer gehörigen Portion Glück folgende ...
... PREISTRÄGER/INNEN:
| 1. Preis: |
Fred Vargas Fanpaket mit Audio-CD Fred Vargas "Die schwarzen Wasser der Seine" und T-Shirt.
Kriminalgeschichten aus dem Französischen übersetzt von Tobias Scheffel und Julia Schoch. Autorisierte Lesefassung. Gelesen von Suzanne von Borsody.
(Originaltitel: "Coule la Seine" - Deutsche Ausgabe:
Der Audio Verlag: Berlin 2007. Spielzeit: 87 Minuten.)
|
| Frau Lisbeth W. aus Wien. |
| 2. Preis: |
Dan Brown "Das verlorene Symbol".
Aus dem amerikanischen Englisch von Angela Koonen, Stefan Bauer, Helmut W. Pesch, Axel Merz, Rainer Schumacher und Dietmar Schmid. (Originaltitel:
"The Lost Symbol" - Deutsche Ausgabe:
Bastei Lübbe: Bergisch Gladbach 2009; geb. mit Schutzumschlag, 765 Seiten.)
|
| Herr Andree G. aus Kalkar. |
| 3. Preis: |
Jean-Christophe Grangé "Choral des Todes" (Audio-CD).
Aus dem Französischen von Thorsten Schmidt. Gelesen von: Wolfgang Pampel. (Originaltitel: "Miserere" - Deutsche Ausgabe:
Bastei Lübbe / Lübbe Audio: Bergisch Gladbach 2009. Spielzeit: 435 Minuten.)
|
| Frau Marita S. aus München. |
| 4. Preis: |
Alfred Komarek "Polt".
Deutschsprachige Originalausgabe.
Haymon: Innsbruck 2009; geb. mit Schutzumschlag, 167 Seiten.)
|
| Frau Petra S. aus Sinsheim. |
| 5. Preis: |
Claus Cornelius Fischer "Und vergib uns unsere Schuld".
Deutsche Originalausgabe. (Ehrenwirth Verlag: Bergisch Gladbach 2007; geb. mit Schutzumschlag, 349 Seiten.)
|
| Herr Bernd E. aus Isernhagen. |
| 6. Preis: |
Gerald Kersh "Ouvertüre um Mitternacht".
Aus dem Englischen von Frank Nowatzki. (Originaltitel: "Prelude to a Certain Midnight" - Deutsche Ausgabe:
Pulp Master: Berlin 2009. 272 Taschenbuchseiten.)
|
| Herr Jaroslaw B. aus Fischbach (Hessen). |
| 7. Preis: |
Jim Nisbet "Dunkler Gefährte".
Aus dem Amerikanischen von Frank Nowatzki und Angelika Müller. (Originaltitel: "Dark Companion" - Deutsche Ausgabe:
Pulp Master: Berlin 2009. 191 Taschenbuchseiten.)
|
| Frau Egberdina O. aus Emsdetten. |
| 8. Preis: |
Angelo Petrella "Nazi Paradise".
Aus dem Italienischen von Bettina Müller-Renzoni. (Originaltitel: "Nazi paradise" - Deutsche Ausgabe:
(Pulp Master: Berlin 2009. 118 Taschenbuchseiten.) |
| Frau Uschi S. aus Frankfurt. |
| 9. Preis: |
Patrick Bouwen "Tödliche Quote".
Aus dem Französischen von Ursula Held. (Originaltitel: "L' Oeil de Caine" - Deutsche Ausgabe:
Knaur Verlag: München 2009; 437 Taschenbuchseiten.) |
| Frau Trudi S.-S. aus Aystetten. |
| 10. Preis: |
Nicole Drawer "Das Echo ferner Tage".
Deutsche Originalausgabe.
Knaur Verlag: München 2009; 319 Taschenbuchseiten.) |
Herr Thomas A.-P. aus Hennef.
|
Die Preise wurden den Gewinner/innen bereits per Post zugeschickt oder liegen hier bei uns im Laden zur Abholung bereit. -
Wir sind von Mal zu Mal ganz erstaunt über Ihre phantasievollen Zusendungen. Diese kommen aus allen Teilen Deutschlands und den
verschiedensten Teilen der restlichen Welt. Dabei ist es jedes Mal eine wahre Freude, die bunte Vielfalt an E-Mail-Zusendungen,
witzigen Postkarten, abenteuerlichen Lösungszetteln und persönlichen Widmungen vom Briefträger, vom Computer oder von Ihnen persönlich
entgegenzunehmen. So erreichten uns dieses Mal Zusendungen aus über 150 Großstädten und kleineren Orten in Deutschland und unser ganzen
großen Welt:
Aystetten (Bayern), Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein), Bad Salzschlirf (Hessen), Bad Waldsee (Baden-Württemberg), Bayreuth (Bayern), Beckum und Bedburg-Hau
(beide in Nordrhein-Westfalen), Bernhardswald/Kürn (Bayern), Bielefeld (Nordrhein-Westfalen), Bindlach (Bayern), Boerßum (Niedersachsen), Bottrop
(Nordrhein-Westfalen), Braunschweig (Niedersachsen), Bremen, Buchholz i. d. Nordheide (Niedersachsen), Burgstetten (Baden-Württemberg), Buseck (Hessen),
Buxtehude (Niedersachsen), Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen), Celle (Niedersachsen), Chemnitz (Sachsen), Cuxhaven (Niedersachsen), Deining (Bayern),
Delmenhorst (Niedersachsen), Dielheim (Baden-Württemberg), Donsbrüggen und Dortmund (beide in Nordrhein-Westfalen), Dreieich (Hessen), Dresden, Duggendorf
(Bayern), Duisburg, Ehingen/Donau (Baden-Württemberg), Eisingen (Bayern), Elsdorf (Niedersachsen), Emsdetten, Erfstadt und Erftstadt-Friesheim (alle in
Nordrhein-Westfalen), Erfurt, Erlangen (Bayern), Escheburg (Schleswig-Holstein), Essenheim (Rheinland-Pfalz), Filderstadt (Baden-Württemberg), Fischbach
(Hessen), Forramoyle West Barna (Galway / Irland), Frankfurt a. M., Fredenbeck (Niedersachsen), Freiberg (Sachsen), Fridingen (Baden-Württemberg),
Fürth (Bayern), Gescher (Nordrhein-Westfalen), Gießen (Hessen), Glashagen (Mecklenburg-Vorpommern), Gonnersdorf (Bayern), Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern),
Halberstadt (Sachsen-Anhalt), Hamburg, Hamm (Nordrhein-Westfalen), Hanau (Hessen), Hannover, Hassfurt (Bayern), Hattorf am Harz (Niedersachsen), Heide
(Schleswig-Holstein), Helmstadt-Bargen (Baden-Württemberg), Hennef und Herdecke (beide in Nordrhein-Westfalen), Hirschwald/Ensdorf (Oberpfalz in Bayern), Hohen
Neuendorf (Brandenburg), Hünstetten (Hessen), Ingolstadt (Bayern), Isernhagen (Niedersachsen), Itzehoe (Schleswig-Holstein), Jena (Thüringen), Jever
(Niedersachsen); Kaarst, Kalkar und Kamen (alle in Nordrhein-Westfalen), Karlsbad (Baden-Württemberg), Kelkheim (Taunus / Hessen), Kleinwallstadt (Bayern),
Klosterneuburg (Niederösterreich), Köln, Königssee (Thüringen), Korschenbroich (Nordrhein-Westfalen), Laatzen, Langenhagen und Leer (alle in Niedersachsen),
Leonding (Oberösterreich), Linden (Hessen), Lübeck, Malsch und Mannheim (beide in Baden-Württemberg), Markt Erlbach (Mittelfranken in Bayern), Marl
(Nordrhein-Westfalen), Meckesheim (bei Karlsruhe in Baden-Württemberg), Meerane (Sachsen), Meerbusch (Nordrhein-Westfalen), Meißner (Hessen), Michendorf
(Brandenburg), Möhnesee (Nordrhein-Westfalen), Mössingen (Baden-Württemberg), Momchilgrad (Bulgarien), Mücke-Merlau (Hessen), Mühlheim a. d. Ruhr
(Nordrhein-Westfalen), München, Neuhausen auf den Fildern (Baden-Württemberg), Neunkirchen und Neuss (beide in Nordrhein-Westfalen), Neustadt (Bayern),
Nienburg/Weser (Niedersachsen), Norderstedt (Schleswig-Holstein), Nürnberg, Obertraubling (Bayern), Orenhofen (Rheinland-Pfalz), Potsdam, Radolfzell
(Baden-Württemberg), Rastede (Niedersachsen), Rathenow (Brandenburg), Ratingen (Nordrhein-Westfalen), Ratzeburg (Schleswig-Holstein), Rechberghausen
(Baden-Württemberg), Regensburg (Bayern), Reitscheid (Saarland), Rödental (Bayern), Ronnenberg (Niedersachsen), Rudolstadt (Thüringen), Rüsselsheim (Hessen),
Saarbrücken, Sachsenheim und Sandhausen (beide in Baden-Württemberg), Schöftland (Kanton Aargau/ Schweiz), Schorndorf (Baden-Württemberg), Selingstädt
(Thüringen), Siegen (Nordrhein-Westfalen), Sinsheim (Baden-Württemberg), Sommerkahl (Unterfranken / Bayern), Speicher (Rheinland-Pfalz), Steinfurt
(Nordrhein-Westfalen), Stuttgart, Sulzbach a. Main (Bayern), Tamm und Teningen (beide in Baden-Württemberg), Treuen (Sachsen), Troisdorf und Troisdorf-Eschmar
(Nordrhein-Westfalen), Uhingen (Baden-Württemberg), Upgant-Schott (Ostfriesland), Wallsbüll (Schleswig-Holstein), Weissach im Tal (Baden-Württemberg), Wenzenbach
und Wenzenbach Probstberg (Bayern), Wesel (Nordrhein-Westfalen), Wettenberg (Hessen), Wien (Österreich), Wiesbaden, Wilster (Schleswig-Holstein), Winsen an
der Luhe (Niedersachsen), Wilster (Schleswig-Holstein), Witten (Nordrhein-Westfalen), Wolfenbüttel und Wolfsburg (beide in Niedersachsen), Wroclaw/Breslau
(Polen), Zaisertshofen und last but not least aus den verschiedensten Stadtteilen Berlins.
Wir hoffen schließlich und letztlich, dass mit dieser ausführlichen Rätselnachlese und unseren diversen Anmerkungen nun wirklich alle Rätsellöser/innen
unserer großen Rätselgemeinde zu ihrem Recht gekommen sind!?
Das Schlusswort in eigener Sache und mit einer Antwort auf oftgestellte Fragen (FAQ):
1.) Nein, liebe Rätsellöser/innen, Sie können sich die Gewinne nicht beliebig aussuchen, nachdem Sie von Polly aus der Lostrommel gezogen wurden.
2.) Ja, wir könnten natürlich öfters als alle zwei Monate ein weiteres "Um-die-Ecke-gebracht" veröffentlichen, aber dann kämen wir nicht mehr zum Krimilesen und
Bücherverkaufen. Da das eine die Subsistenz zum anderen ist, bleiben wir einfach beim Zweimonatsrhythmus von 6 Krimirätseln pro Jahr. So besteht auch weiterhin
keine Gefahr, in reine Routine zu verfallen oder Abstumpfungserscheinungen zu erliegen (was zum Beispiel auch unsere Glücksfee Polly an der Lostrommel betreffen
könnte).
3.) Polly bleibt und ist nach wie vor unbestechlich.
4.) Viele Ihrer Rätseleinsendungen müssen wir immer noch als falsch verbuchen, weil einige Rätsellöser/innen nach wie vor vergessen, dass nach unseren allgemeinen
Regeln bei einer Einsendung und zum Gewinn eines Preises sowohl das komplette Lösungswort als auch der komplette Vor- und Nachname des/der gesuchten Autoren/in
angegeben werden müssen.
5.) Die Lösungen unserer jeweiligen Rätsel werden jeweils etwa eine Woche nach Einsendeschluss veröffentlicht. In der Zwischenzeit müssen wir u.a. auf die letzten
eingesandten Postkarten warten, mit Polly einen Termin zur Auslosung vereinbaren und die verschiedenen Stimmen für unsere Rätselnachlese sichten.