"Er durfte diese Chance nicht verspielen, indem er in seiner Aufmerksamkeit nachließ, er mußte von nun an unbedingt alles genau richtig zu machen,
denn er spürte, daß er es mit einem undurchschaubaren Rätsel zu tun hatte, auf das es Antworten gab, die ihr helfen würden weiterzuleben, und andere, die sie töten
würden."
(Thomas Perry, Der finale Schuß, S. 15)
Liebe Krimirätsel-Freunde,
Sie sind nun wirklich immer wieder für Überraschungen gut. Dass wir Sie mit "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58" nämlich vor so große Probleme stellen würden, das hätten wir
so dann doch nicht gedacht. Denn am Ende hatten wir zum diesmaligen Einsendeschluss am 28. März fast genauso viele falsche wie richtige Zusendungen vorliegen. Überdies nahm dabei die
Zahl der Teilnehmer/innen im Vergleich zu den vorangegangenen Rätseln erstmals wieder leicht ab, was für uns ein weiteres Zeichen für den Schwierigkeitsgrad dieses Rätsels
Nr. 58 darstellt. Dabei scheiterten die meisten eigentlich nur an einem klitzekleinen Detail ... - doch dazu später mehr ...
Nun gut, wir stellen Sie dennoch und niemals vor unlösbare Aufgaben. Das wissen Sie. Und so war auch "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58" durchaus lösbar, wie dann auch
schnell die ersten zielsicheren und richtigen Einsendungen von Babett D. aus Potsdam, Horst K. aus Hohen Neuendorf und Corinna K. aus Hamburg unter Beweis stellten, die bereits nach wenigen
Stunden bei uns als E-Mails "hereinflatterten". Bemerkenswert war dieses Mal übrigens die ungewöhnlich hohe Zahl an Postkarten und Briefeinsendungen, - wobei es dann
dank unserer Glücksfee Polly auch prompt `zwei Postkarten´ aus der Lostrommel in die Gewinnerliste geschafft haben.
Inzwischen sind wir ja übrigens dazu übergegangen, die Gewinner/innen - falls möglich - telefonisch zu benachrichtigen. Das zeitigt nicht nur die äußerst angenehme
und erfreuliche Begleiterscheinung, dass wir auch unsere Rätsellöser/innen aus dem fernen Aachen, Stuttgart oder jenen kleinsten Marktflecken irgendwo auf der
deutsch-europäischen Landkarte kennenlernen, sondern es kommt dabei durchaus auch oft zu ganz witzigen und aufschlussreichen Gesprächen. Bei dieser Gelegenheit erfahren wir mitunter,
wo, wie und von wem genau an "Um-die-Ecke-gebracht" herumgeknobelt wird. Darüber bekommen schließlich ein noch viel besseres Gespür dafür, wie wir Ihre
Gehirnzellen auch in Zukunft in Bewegung halten können.
Nun aber doch genug der einführenden Worte. Worauf warten wir denn länger? - Auf geht's zur detaillierten
RÄTSELNACHLESE
Aus den überaus zahlreichen und vielfältigen Zusendungen zu "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58" konnten wir erneut einiges Aufschlussreiches herauslesen. Das
begrüßen wir sehr, und wir möchten Sie weiterhin auffordern, uns auch weiterhin Ihre genauso kritischen wie witzigen Kommentare zukommen zu lassen. Dieses mal hatten
wir so den Eindruck, dass wir mit "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58" für unsere Rätselgemeinde genau das richtige Maß gefunden haben: Nicht zu leicht und nicht zu
schwierig. (Dann hoffen wir mal, dass uns dies auch in Zukunft gelingt!) Dennoch war aus Ihren Einsendungen ein deutliches Seufzen und Stöhnen zu hören:
"[...] das war echt fies!! 26 waagerecht, ich bin fast verzweifelt und dann noch 27 waagerecht (glücklicherweise gibts dafür Google ...................)
Aber ich habs raus: [...]"
(Anne B.-K. aus Berlin, am 18.02.2010)
"Puuh, das hatte es diesmal in sich. Selten so viel radiert! Natürlich hätte man `Ballistik´ auch einfacher definieren können." [BALLISTIK in 19 waagerecht war
umschrieben mit: Im Fall J.F. Kennedy Teil zentraler Beweisaufnahme; d. Red.]
(Albrecht T. aus Dortmund)
So manche/r klagte am Ende von "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58" noch über leere Kästchen und Stellen:
"Liebe Hammetts,
danke und Glückwunsch - mit diesem Rätsel habt Ihr Euch (mal wieder) selbst übertroffen. Ich habe - was selten vorkommt - so einiges nicht rausgekriegt (1 senkrecht
z. B., ich hab zwar eine Vermutung, bin aber nicht sicher, oder 64 waagerecht - da hab ich noch nicht mal eine Vermutung ...), über vieles habe ich lange nachdenken
müssen und mich dann um so mehr über die Lösung und Euer fast schon teuflisches Verschlüsselungsgeschick gefreut!!"
(Gerald B. aus Berlin, am 27.02.2010)
So viele offene Fragen legen natürlich eine genauere Betrachtung nahe: In 1 senkrecht taten sich schwergewichtig die JUMBOS ("So sind halt umgangssprachlich manche
mit Flügeln, andere mit Rüsseln") hervor, die im Volksmund gemeinhin sowohl als Elefanten als auch Großraumflugzeuge beschrieben werden. Ähnlich verhält es sich mit dem
RENTIER in 64 waagerecht, ein Begriff, der je nach Betonung ein nordeuropäisches Großwild beschreibt oder auch einen einfachen Rentner bzw. einen Menschen, der von
Boden-, Kapital- und Pachtzinserträgen lebt.
26 waagerecht war natürlich ein Kernstück bei unseren aktuellen Wortspielereien. Denn hier gab es - wie schon in einigen anderen Rätseln zuvor - eine kleine
rätseltechnische Besonderheit, da wir den Buchstabenkosmos der klassischen Rätsel von A-Z wiederholt um Zahlen oder Zeichen erweiterten. Hier ist es bzw. sind
es genau die Bindesstriche in den Begriffen A-Z (26 waagerecht: "Mithin Ausdruck größtmöglicher Buchstabenferne", wobei auf die Entfernung des ersten und des
letzten Buchstabens des Alphabets angespielt wurde) und U-BOOT (23 senkrecht: "Ideales Mittel zum Untertauchen"). Die meisten von Ihnen haben diesen kleinen
Rätselscherz zu unserer Freude nach einigen Mühen doch entschlüsselt. Was uns aber vor allem freut, ist, dass Sie uns auf unseren unkonventionellen Rätselpfaden so
bereitwillig folgen. (Allemal hoffen wir, dass unsere Rätselfragen dadurch nicht zu verquast, allzu schräg oder gar abgehoben daherkommen.)
Jene Rätselfragen gehörten bei Ihnen deshalb übrigens auch zu den beliebtesten und "kniffligsten" Passagen von "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58". Ebenso
verhielt es sich mit der gedanklichen Kombination in 10 waagerecht und 15 senkrecht: In 10 w baten wir Sie nämlich noch einmal ganz ausdrücklich, um die Ecke zu
denken: "Um die Ecke gedacht: Der bringt 15 senkrecht in Verruf", was Sie zwangsläufig auf den Begriff WINKEL führte. Da in 15 s mit einem Schopenhauer-Zitat
nach einem ganz bestimmten Menschen gefragt wurde, nämlich dem ADVOKATen, ergab sich in der Kombination beider Fragen die schöne und bildlich umgesetzte
Vorstellung des WINKEL-ADVOKATen. - Wir möchten übrigens meinen, da freuen sich Rätselmacher wie Rätsellöser gemeinsam über den - in aller Bescheidenheit gesagt
- durchaus gelungenen Gedanken ...
Über diese gedanklichen Klippen sind die meisten unserer Rätsellöser/innen nach einigen Grübeleien durchaus hinweggekommen. Doch kurz vor dem Ziel hat es dann doch
noch manche mit einem Trugschluss erwischt. Zwar haben die meisten das Lösungswort ALKO - HOLST - EUER herausgefunden, haben zu unserer Überraschung aber nicht die
dazugehörige Krimiautorin herausgefunden. Warum wir Sie da durchaus etwas unabsichtlich aufs Glatteis geführt haben, das zeigt
DIE VOLLSTÄNDIGE UND RICHTIGE AUFLÖSUNG
Die gesuchte Autorin war nämlich die dänische Schriftstellerin Kirsten HOLST (1936-2008). Sie wurde nach ihrem Tod in
einem sehr persönlichen Nachruf der großen dänischen Tageszeitung "Politiken" als "unsere Krimi-Königin" bezeichnet, "deren Königreich vielleicht kleiner war als das englische oder
schwedische, aber deren Regime milder war".
Knifflig an dieser Autorin von ausgewiesenem skandinavischen Krimi-Adel erwies sich nun aber, dass die Dame quasi einer Schriftstellerfamilie angehörte. So war
Kirsten HOLST nicht nur mit dem Schriftsteller Knud Holst Andersen verheiratet, sondern inzwischen ist es auch so, dass ihre
Tochter Hanne-Vibeke HOLST (* 1959) sie neuerdings in der öffentlichen Aufmerksamkeit überstrahlt. Denn Hanne-Vibeke HOLST ist in Dänemark derzeit
eine der populärsten Autorinnen von Kinder- und Jugendbüchern.
Dementsprechend haben viele von Ihnen auf die Tochter statt auf die Mutter getippt. Hanne-Vibeke HOLST ("Mann umständehalber abzugeben" / "Meerjungfrau sucht Mann fürs
Leben") hat sich unseres Wissens aber bisher nur geringfügig in der Kriminalliteratur hervorgetan. Nur einen Titel von ihr kann man mit Fug und Recht ins Genre des Polit- und
Psychothrillers einordnen: Es ist ihr Roman "Seine Frau".
Ihre Mutter Kirsten HOLST war dagegen seit den späten 70er Jahren eine der großen und durchaus vielbeachteten Krimiautorinnen
Skandinaviens, wobei sie mit ihren eher regional verwurzelten Krimis um die jütländischen Ermittler Høyer und Therkelsen allerdings nie an die internationalen
Erfolge eines Arne Dahl, Henning Mankell oder Liza Marklund heranreichen konnte.
Dennoch fügt sich über diesen biographisch-literaischen Hintergrund alles ziemlich schlüssig zusammen. Die Lösung zu unserer zentralen Rätselfrage "Staatlicher Versuch,
`Feuchtgebiete´ auszutrocknen?" war demnach folgerichtig die ALKO-HOLST-EUER. Zu der Autorenfrage "Der/die gesuchte Krimiautor/in gehörte zum skandinavischen Krimi-Adel"
passte auch angesichts ihrer überaus langen und vielseitigen Publikationsliste nur Kirsten HOLST in unser Feld mit der Pistole.
Im Sinne unseres alkoholgetränkten Lösungsworts hoffen wir ja immer noch, dass Sie die feuchtfröhlichen Tage unbeschadet überstanden haben.
Die feuchtfröhliche Rätselzeit mit "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58" zeitigte so einige Kalauer aus unserer Rätselgemeinde, von denen wir nur folgenden von Bernd E.
aus Isernhagen zitieren wollen:
"Man kann die Lösung ganz knapp in einem kurzen Satz zusammenfassen:
`Bitte, Kirsten, holst ALKOHOL? STEUER direkt mein Glas an!´"
Aber selbst wenn Sie bald mit Kater oder soundsoviel Volumenprozent auf die Walpurgisnacht und den 1. Mai zugehen sollten, dann bieten wir Ihnen doch bald
wieder mit "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 59" ein probates Gegenmittel an, um sich gedanklich auf Vordermann zu bringen.
Das Schlusswort zu "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58" liefert dazu nun schließlich die weitgereiste Ruth H. aus Berlin:
"Wenn es einen Preis für den am weitesten von Berlin-Kreuzberg entfernten Rater gäbe, hätte ich eine gute Chance. Ich war gerade in Kambodscha und in einem
Internetcafe gab es auch einen Drucker, so konnte ich mir das Rätsel ausdrucken. Trotz der Hitze (im Schatten 40 Grad)hat das Raten viel Spaß gemacht."
Sie sehen also: Wir konstruieren zwar keine großen Welträtsel, aber dennoch stellt unser Rätsel durchaus Menschen in und aus der ganzen Welt vor entscheidende
Fragen ...
Bis auf Weiteres und mit rätselhaften Grüßen
Ihr "Hammett"-Rätselteam
HIER DIE GEWINNER/INNEN ...
Nach amtlichen Zahlen gibt es insgesamt 105.000 + x Hunde in Berlin. Aber ausschließlich und allein unsere Ladenhündin und nebenberufliche Glücksfee Polly
kam natürlich auch dieses Mal nur in Frage, um unsere 10 Gewinner/innen mit hündischem Geschick zu ziehen. Sie ging damit wieder ihrer wohl liebsten
Nebenbeschäftigung nach und schritt vierpfotig und gewohnt souverän an die Lostrommel. In aller Ruhe schnappte sie die geforderten zehn Male in die
unübersichtliche Papierflut voller richtiger Lösungen. (Inklusive diverser "Leckerli" - was unseres Erachtens aber keineswegs als tierisches Doping zu
bewerten wäre.) Es bleibt festzustellen, dass Polly ihre Aufgabe dabei wieder in unvergleichlicher Unparteilichkeit und mit einzigartiger hündischer
Leidenschaft meisterte.
Die Auflösung von "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 58" war natürlich wieder mit einem preislichen Versprechen verbunden, dass Sie bei Ihren Knobeleien anspornen
sollte. Das wir dabei durchaus vielen Rätsellösern/innen eine Freude machen können, das zeigt wiederum das Beispiel unseres fleißigen Rätsellösers Bernd E. aus
Isernhagen im Hannover'schen:
"Juhuu, gewonnen!!
Ein fettes Danke nach Berlin, das hat mich sehr gefreut, dass ich bei Polly solch einen dicken Stein (Knochen) im Brett habe. Der Preis aus Rätsel 57 ist noch
unangetastet und bildet die Grundlage der Osterurlaubsliteratur."
Herr E. hat bei "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 57"nicht nur - wie viele vor ihm schon - den verdienten `Lohn fürs Grübeln´ für sich eingefahren, sondern er löste auch
mit UdEg 58 auch souverän die neue Rätselaufgabe. - Bei uns im Laden erleben wir übrigens ebenfalls oft solche Jubelstürme, wenn denn einmal ein/e Berliner Gewinner/in
ihren wohlverdienten abholt. - Dieses Mal waren es immerhin vier Rätsellöser/innen aus unserer schönen Stadt, und das bei einer ungefähren Teilnehmerquote von 25%. -
Unsere Bücherpreise sind unterdessen schon längst unterwegs (und vielleicht schon gelesen), und dieses Mal verdienten sich das Lesegeschenk bei Hunderten von Einsendungen
und mit einer gehörigen Portion Glück folgende ...
... PREISTRÄGER/INNEN:
| 1. Preis: |
James Ellroy "Blut will fließen".
Aus dem Amerikanischen von Stephen Tree. Underworld-Trilogie Band 3. (Originaltitel: "Blood's a Rover". - Deutsche Ausgabe:
Ullstein Verlag: Berlin 2010; geb. mit Schutzumschlag, 782 Seiten.)
|
| Frau Susanne P. aus Berlin. |
| 2. Preis: |
Jo Nesbø "Leopard".
Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob und Maike Dörries. Krimiserie um Harry Hole Band 8. (Originaltitel: "Panserhjerte". - Deutsche Ausgabe:
Ullstein Verlag: Berlin 2010; geb. mit Schutzumschlag, 699 Seiten.)
|
| Frau Kira P. aus Meerbusch. |
| 3. Preis: |
Wolfram Fleischhauer "Der gestohlene Abend".
Deutschsprachige Originalausgabe.
Piper Verlag: München 2008; geb. mit Schutzumschlag, 363 Seiten.)
|
| Frau Svenja W. aus Hagen. |
| 4. Preis: |
Claus Cornelius Fischer "Und vergib uns unsere Schuld".
Deutsche Originalausgabe. (Ehrenwirth Verlag: Bergisch Gladbach 2007; geb. mit Schutzumschlag, 349 Seiten.)
|
| Frau Bernhild K. aus Rüsselsheim. |
| 5. Preis: |
Tom R. Smith "Kind 44".
Ausgezeichnet mit dem CWA Ian Fleming Steel Dagger 2008. Aus dem Englischen von Armin Gontermann. (Originaltitel: "Child 44". - Deutsche Ausgabe:
DuMont Buchverlag: Köln 2009; geb. mit Schutzumschlag, 507 Seiten.)
|
| Frau Annedore B.-K. aus Berlin. |
| 6. Preis: |
Ken Bruen "Jack Taylor liegt falsch".
Aus dem irischen Englisch von Harry Rowohlt. (Originaltitel: "The Killing of the Tinkers". - Deutsche Ausgabe:
Atrium Verlag: Hamburg 2010. 240 Taschenbuchseiten.)
|
| Frau Kerstin P. aus Hennef. |
| 7. Preis: |
Gerald Kersh "Ouvertüre um Mitternacht".
Aus dem Englischen von Frank Nowatzki. (Originaltitel: "Prelude to a Certain Midnight". - Deutsche Ausgabe:
Pulp Master: Berlin 2009. 272 Taschenbuchseiten.)
|
| Herr Manfred G. aus Hannover. |
| 8. Preis: |
Lucie Klassen "Der 13. Brief".
Deutsche Originalausgabe. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis, Sparte Debüt 2009.
(Grafit Verlag: Dortmund 2008. 345 Taschenbuchseiten.)
|
| Herr Georg L.-R. aus Berlin. |
| 9. Preis: |
Angela Eßer (Hrsg.) "Schöne Leich' in Wien".
Deutsche Originalausgabe.
(Grafit Verlag: Dortmund 2008. 285 Taschenbuchseiten.) |
| Herr Helmut P. aus Berlin. |
| 10. Preis: |
Hanns P. Karr und Herbert Knorr "Mord am Hellweg", Band 4. Kriminalstorys.
Deutsche Originalausgabe.
(Grafit Verlag: Dortmund 2008. 378 Taschenbuchseiten.) |
| Herr Bernd K. aus Teningen. |
Die Preise wurden den Gewinner/innen bereits per Post zugeschickt oder liegen hier bei uns im Laden zur Abholung bereit. -
Wir sind von Mal zu Mal ganz erstaunt über Ihre phantasievollen Zusendungen. Diese kommen aus allen Teilen Deutschlands und den
verschiedensten Teilen der restlichen Welt. Dabei ist es jedes Mal eine wahre Freude, die bunte Vielfalt an E-Mail-Zusendungen,
witzigen Postkarten, abenteuerlichen Lösungszetteln und persönlichen Widmungen vom Briefträger, vom Computer oder von Ihnen persönlich
entgegenzunehmen. So erreichten uns dieses Mal Zusendungen aus über 100 Großstädten und kleineren Orten in Deutschland und unser ganzen
großen Welt:
Aystetten (Bayern), Beckum, Bedburg-Hau und Bielefeld (alle in Nordrhein-Westfalen), Birenbach und Böblingen (beide in Baden-Württemberg), Boerßum (Niedersachsen),
Börtlingen (Baden-Württemberg), Bottrop (Nordrhein-Westfalen), Bremen, Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen), Celle (Niedersachsen), Deining (Bayern), Delmenhorst
(Niedersachsen), Donzdorf (Baden-Württemberg), Dortmund (Nordrhein-Westfalen), Dreieich (Hessen), Duggendorf (Bayern), Düsseldorf, Duisburg, Eisingen (Bayern),
Eislingen (Baden-Württemberg), Elsdorf (Niedersachsen), Emsdetten, Erfstadt und Erftstadt-Friesheim (alle in Nordrhein-Westfalen), Escheburg (Schleswig-Holstein),
Essenheim (Rheinland-Pfalz), Filderstadt (Baden-Württemberg), Fischbach (Hessen), Flensburg, Frankfurt a. M., Fredenbeck (Niedersachsen), Freiberg (Sachsen),
Fridingen (Baden-Württemberg), Fulda und Fürth (beide in Bayern), Gießen (Hessen), Glückstadt (Schleswig-Holstein), Göppingen (Baden-Württemberg), Grevesmühlen
(Mecklenburg-Vorpommern), Hagen (Nordrhein-Westfalen), Halberstadt (Sachsen-Anhalt), Hamburg, Hannover und Harsum (beide in Niedersachsen), Hassfurt (Bayern),
Helmerkamp und Hemmingen (beide in Niedersachsen), Hennef und Herdecke (beide in Nordrhein-Westfalen), Hohen Neuendorf (Brandenburg), Ingolstadt (Bayern),
Isernhagen (Niedersachsen), Itzehoe (Schleswig-Holstein), Jever (Niedersachsen), Kaarst und Kamen (beide in Nordrhein-Westfalen), Karlsbad (Baden-Württemberg),
Kelkheim (Taunus / Hessen), Köln und Korschenbroich (beide in Nordrhein-Westfalen), Langenhagen und Leer bzw. auch noch Leer-Loga (alle in Niedersachsen),
Leonding (Oberösterreich), Linden (Hessen), Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz), Lübeck, Marl (Nordrhein-Westfalen), Meckesheim (bei Karlsruhe in
Baden-Württemberg), Meerbusch (Nordrhein-Westfalen), Meißner (Hessen), Michendorf (Brandenburg), Minden (Nordrhein-Westfalen), Molfsee (Schleswig-Holstein),
Momchilgrad (Bulgarien), Mühlheim a. d. Ruhr (Nordrhein-Westfalen), München, Neuenhagen (Brandenburg), Neuss (Nordrhein-Westfalen), Nienburg/Weser
(Niedersachsen), Panketal und Potsdam (beide in Brandenburg), Radolfzell (Baden-Württemberg), Raitenbuch (Bayern), Rastede (Niedersachsen), Ratzeburg
(Schleswig-Holstein), Rechberghausen (Baden-Württemberg), Rockenberg (Hessen), Ronnenberg (Niedersachsen), Rüsselsheim (Hessen), Sachsenheim (Baden-Württemberg),
Salzgitter (Niedersachsen), Sandhausen und Schorndorf (beide in Baden-Württemberg), Seelingstädt (Thüringen), Seelze (Niedersachsen), Senden (Nordrhein-Westfalen),
Siegen (Nordrhein-Westfalen), Sommerkahl (Unterfranken / Bayern), Speicher (Rheinland-Pfalz), Steinbach-Hallenberg (Thüringen), Stuttgart und Süßen (beide in
Baden-Württemberg), Sulzbach a. Main (Bayern), Teningen (Baden-Württemberg), Treuen (Sachsen), Troisdorf und Troisdorf-Eschmar (beide Nordrhein-Westfalen), Uhingen
(Baden-Württemberg), Upgant-Schott (Ostfriesland), Wallsbüll (Schleswig-Holstein), Wesel (Nordrhein-Westfalen), Wettenberg (Hessen), Wetter (Nordrhein-Westfalen),
Wewelsfleth (Schleswig-Holstein), Wiesbaden, Wolfenbüttel (Niedersachsen), Wolfsburg (Niedersachsen), Wroclaw/Breslau (Polen), Zaisertshofen (Bayern)
und last but not least aus den verschiedensten Stadtteilen Berlins.
Wir hoffen schließlich und letztlich, dass mit dieser ausführlichen Rätselnachlese und unseren diversen Anmerkungen nun wirklich alle Rätsellöser/innen
unserer großen Rätselgemeinde zu ihrem Recht gekommen sind!?
Ein Schlusswort in eigener Sache:
Erst recht spät sind wir von Rätsellöser/innen dezidiert auf einen offensichtlich größeren Fehler in unserem Weihnachtsrätsel "Um-die-Ecke-gebracht Nr. 57"
hingewiesen worden, der uns - da es uns dann natürlich wie Schuppen von den Augen fiel - hochnotpeinlich ist.
In diesem Rätsel wurde in 7 senkrecht folgende Frage gestellt: "Für sizilianische Bestattungsunternehmer eine sichere Bank" - Als Lösung bot sich dabei der
Begriff VENDETTA an. Das ging aber nur, wenn in 55 waagerecht ("Italienischer Ballermann") BARETTA eingetragen werden konnte. "Baretta" ist nun aber weder eine
italienische Nudel noch eine dort national hergestellte Pistole. Der aus Italien stammende Ballermann mit einschlägigem Ruf stammt von der Firma B-E-RETTA.
Das alles wäre kein Problem, wenn der Plural von "Vendetta" die "Vendette" wären. Doch das ist weder in der deutschen Übertragung noch im italienischen Original
der Fall. (Nur ein italienisch-englisches Wörterbuch im Internet hat uns die Möglichkeit des Plurals VENDETTE angezeigt - das zählt aber nicht.)
Wie dieser Fehler entstand? - Zu groß war für uns der Reiz aus dem Gleichklang von VENDETTA (7s), BARETTA (falsches 55 w) und LAMETTA (19s). Ursprünglich stand
dort nämlich der Begriff "BARETT". Und da lag uns über die ganze Rätselproduktionszeit fälschlicherweise der Begriff "BARETTA" auf der Zunge, was das Rätsel zwar
schöner, aber nicht richtiger gestaltete. Gegen einen so hartnäckigen Hänger ist die beste Begriffsrecherche machtlos. Doch hätten wir das BARETT gedanklich auf-
bzw. beibehalten, dann müssten wir uns jetzt nicht schämen ...
Gleichwohl wiesen uns auf diesen Fehler nur 3-4 Rätsellöserinnen hin - und das ganz verunsichert und verschämt. So A.F. aus unserem bevorzugten Kreuzberger Copy-
Shop "Copy Proppy", den wir damit für seine kritischen und sehr durchdachten Anmerkungen dankbar grüßen wollen. Ebensolches gilt für unseren langjährigen Miträtsler
Georg L.-R. aus Berlin, dem wir selbst mit der Rätselnachlese noch nicht glaubten, dass wir uns da doch tatsächlich irgendwann einmal während der Rätselentstehung
hoffnungslos verrannt hatten ... - Nun, wir üben schon am Kniefall ...
Eine Konsequenz aus diesem Lapsus ist, dass wir uns über dem teilweise hektischen Ladengeschehen im "Hammett" für die kommenden Rätsel mehr Zeit und Ruhe lassen wollen.
Am Zweimonatsrhythmus der Rätsel wird sich dabei allerdings nichts ändern. Das ist über unsere sonstigen Aktivitäten gut und genau getaktet. Dennoch haben wir das
tradtionelle Hammett-Osterrätsel erst einmal ausfallen lassen (auch wegen kurzzeitiger außergewöhnlicher privaten Belastungen). Es folgt dafür noch im Laufe des April
ein kombiniertes Oster-/Pfingsträtsel.
Ebenfalls zur Klärung:
Da viele unser Rätsellöser/innen natürlich auch passionierte Krimileser/innen sind, kommt es im Falle eine Preisgewinns durchaus zu dem Fall, dass den Gewinner/innen
Krimis in die Hände fallen, die bereits bekannt sind und die sie schon gelesen haben. - Wir möchten in diesem Zusammenhang betonen, dass wir keinesfalls Preise in
andere Bücher eintauschen können. Gewinn ist Gewinn, und alles andere provoziert nur Ärger, schlechte Laune und blöde Irrtümer. Unser Vorschlag: Haben Sie ein Buch, das
Sie bei uns gewonnen haben, bereits gelesen, dann verschenken Sie es doch einfach weiter und machen jemandem anderen damit eine Freude!
Und müssen wir es noch einmal extra betonen:
1.) Polly bleibt und ist nach wie vor unbestechlich.
2.) Das Hammett-Rätselteam arbeitet ständig an seiner geistigen Frische.
3.) Nichts ist undenkbar.